19 January 2026, 10:37

Globe40-Rückzug: Deutsche Segler kämpfen um Comeback nach Bootsschaden

Ein altes transatlantisches Seitenraddampfschiff auf dem Wasser mit ein paar Menschen an Bord, mit Text am unteren Bildrand.

Globe40-Rückzug: Deutsche Segler kämpfen um Comeback nach Bootsschaden

Deutsche Segler Lennart Burke und Melwin Fink ziehen sich aus dem Globe40-Rennen zurück

Die deutschen Segler Lennart Burke und Melwin Fink haben das Globe40-Rennen vorzeitig beendet, nachdem an ihrem Class40-Boot ein Ankerpunkt gebrochen war. Das Duo, das unter dem Motto Next Generation Boating für die Deutsche Bahn wirbt, konzentriert sich nun auf die Reparaturen, um Ende März an der letzten Etappe teilnehmen zu können.

Der Schaden zwang sie zur Aufgabe und ließ ihr Boot auf Réunion zurück. Während sie auf ein Ersatzteil warten, arbeiten sie an anderen Projekten – darunter der Ausbau ihres Online-Shops für Tauwerk, Geileseile, und die Erweiterung ihrer Werftdienstleistungen.

Am 29. Januar wird Melwin Fink nach Réunion reisen, um den Mast zu überprüfen und das neue Bauteil einzubauen. Von dort aus plant er, das Boot über Kapstadt nach Recife zu segeln. Lennart Burke wird ihn Mitte März in Kapstadt treffen, um die letzten Vorbereitungen abzuschließen. Das Ziel der beiden: am 29. März in Recife wieder ins Rennen einzusteigen und die letzte Etappe nach Lorient in Angriff zu nehmen.

Parallel zu ihrem Vorhaben sind sie Teil einer wachsenden deutschen Segelbewegung, zu der auch Boris Herrmann, Susann Beucke und das SailGP Team Germany zählen. Noch in diesem Monat werden sie zudem auf der boot Düsseldorf ihre Initiativen präsentieren.

Die letzte Etappe des Globe40 wird ihr repariertes Boot und ihre Teamarbeit auf die Probe stellen. Mit dem wieder einsatzbereiten Boot wollen sie die Ziellinie in Lorient überqueren – und damit auch das wachsende Interesse am deutschen Hochseesport weiter stärken.