Grevenbroich beschließt Zukunftshaushalt 2026 mit Fokus auf Bildung und Infrastruktur
Ehrentraud ZirmeGrevenbroich beschließt Zukunftshaushalt 2026 mit Fokus auf Bildung und Infrastruktur
Der Stadtrat von Grevenbroich hat den Haushalt für 2026 verabschiedet, der einen starken Fokus auf Bildung, Sicherheit und Infrastruktur legt. Der am 19. Februar 2026 einstimmig beschlossene Plan sieht Millioneninvestitionen für Schulen, die Feuerwehr und den Ausbau des Verkehrs vor. Bürgermeister Klaus Krützen bezeichnete ihn als 'Zukunftshaushalt', der auf langfristige strukturelle Verbesserungen abzielt.
Im Haushalt sind 62,9 Millionen Euro für Investitionsprojekte vorgesehen, wobei 34,1 Millionen Euro durch neue Kredite finanziert werden. Die Einnahmen belaufen sich auf voraussichtlich 243,5 Millionen Euro, während die Ausgaben 252,0 Millionen Euro erreichen werden – was ein Defizit von etwa 3,9 Millionen Euro hinterlässt.
Drei Schulen im Umland von Wevelinghoven profitieren direkt von den Mitteln. Die Käthe-Kollwitz-Gesamtschule erhält bis Ende 2026 neue Werkstatträume. Der Ausbau der Dritten Gesamtschule, der über 16 Millionen Euro kostet, beginnt 2025. Am Erasmus-Gymnasium startet im Juli 2026 der Bau eines 3,1 Millionen Euro teuren Naturwissenschaftstrakts.
Auch Sicherheit und Verkehr werden stark gefördert. Eine neue Feuerwehrwache in Kapellen schlägt mit 3,5 Millionen Euro zu Buche. Für barrierefreie Bushaltestellen sind 1,15 Millionen Euro eingeplant, während die Sanierung der Nord-Süd-Kohlenbahnbrücke mit 920.000 Euro veranschlagt wird. Fast 2 Millionen Euro fließen in das Lehrschwimmbecken in Wevelinghoven.
Der Haushalt 2026 setzt klare Prioritäten: Bildung durch Neubauten und Modernisierungen sowie zentrale Infrastruktur- und Sicherheitsprojekte. Zwar plant die Stadt, 34,1 Millionen Euro neu aufzunehmen, doch betonen die Verantwortlichen, dass die Investitionen langfristiges Wachstum und die Bedürfnisse der Bürgerschaft stärken werden.






