Großrazzia in Duisburg: Polizei schließt illegale Bars und Wettbüros sofort
Swantje WeinhageGroßrazzia in Duisburg: Polizei schließt illegale Bars und Wettbüros sofort
Großrazzia der Polizei in Duisburg gegen illegale Geschäfte im Nordbezirk
Die Duisburger Polizei hat in einer großangelegten Aktion illegale Geschäfte im nördlichen Stadtgebiet ins Visier genommen. Beamte durchsuchten zehn Objekte, darunter Bars, Wettbüros und Kioske, und entdeckten dabei Drogen, nicht zugelassene Spielautomaten sowie weitere Verstöße. Die Razzia führte zu Geldstrafen, Festnahmen und der sofortigen Schließung von zwei Betrieben.
Die Operation begann mit Kontrollen in zehn Gewerbeobjekten im Duisburger Norden, darunter Wettannahmestellen, nicht konzessionierte Bars und Spätausschanklokale. In einer Bar in der Reinerstraße beschlagnahmten die Beamten während der Durchsuchung einen illegalen Spielautomaten.
Zudem stoppten die Ermittler einen 21-jährigen Mann, der aus einem weiteren Lokal in derselben Straße fliehen wollte. Bei ihm wurden mehrere hundert Gramm Haschisch gefunden. Die Droge wurde sichergestellt, der Mann muss sich nun wegen Verstoßes gegen das deutsche Cannabisgesetz verantworten.
Insgesamt wurden im Rahmen der Razzia etwa 105 Personen überprüft. Ein Mann wurde vorläufig festgenommen, nachdem der Verdacht aufgedommen war, er halte sich ohne gültige Aufenthaltserlaubnis in Deutschland auf. Drei Bußgeldbescheide wurden ausgestellt, darunter einer wegen Verstößen gegen das Jugendschutzgesetz.
Bis zum Ende des Einsatzes waren vier Strafanzeigen erstattet worden. Darunter fielen Vorwürfe wegen illegalen Aufenthalts, Cannabisbesitzes, Urheberrechtsverletzungen und des Betriebs nicht genehmigter Glücksspielgeräte. Zwei Betriebe mussten noch am selben Abend sofort schließen.
Die Aktion führte zu Beschlagnahmungen, Geldstrafen und der Schließung zweier Lokale. Die Behörden haben Ermittlungen zu den erstatteten Strafanzeigen eingeleitet. Der Einsatz reiht sich in frühere Razzien in der Region ein, wobei keine genauen Zahlen zu ähnlichen Aktionen im vergangenen Jahr vorliegen.






