Grotheer und Jungk kämpfen um olympisches Edelmetall im Skeleton-Finale
Ehrentraud ZirmeGrotheer und Jungk kämpfen um olympisches Edelmetall im Skeleton-Finale
Der Kampf um die olympischen Medaillen im Skeleton spitzt sich zu, während zwei Athleten der deutschen Bahn um den Podestplatz kämpfen. Christopher Grotheer und Axel Jungk liegen vor dem finalen Lauf auf den Plätzen zwei und drei. Beide haben Verletzungen und frühere Rückschläge überwunden, um bis hierhin zu kommen.
Christopher Grotheer, 33, hat eine Saison voller schwerer Verletzungen durchstanden. Für den BRC Thüringen startend, steht er nun kurz vor einer olympischen Medaille – ein starker Abschluss nach Monaten der Rückschläge. Sein Teamkollege Axel Jungk kennt den Geschmack des Erfolgs bereits: 2018 holte er Silber bei den Winterspielen in Pyeongchang.
Jungk, der für den Dresdner SC an den Start geht, liegt nur 0,39 Sekunden hinter dem britischen Weltmeister Matt Weston zurück. Weston führt das Feld an, doch das deutsche Duo bleibt in Schlagdistanz. Unterdessen belegt Felix Keisinger vom WSV Königssee vor dem entscheidenden Lauf den sechsten Platz.
Die Rivalität zwischen Grotheer und Jungk reicht bis 2018 zurück, als Jungk in Pyeongchang hinter Grotheer ins Ziel kam. Heute sind sie Teamkollegen und jagen beide einen Podestplatz in einem Wettbewerb, der möglicherweise Grotheers letzte große Meisterschaft sein könnte.
Eine Medaille würde Grotheers schwierige Saison mit einem Höhepunkt krönen. Auch Jungk strebt an, seiner Bilanz eine weitere olympische Auszeichnung hinzuzufügen. Der finale Lauf wird entscheiden, ob sie Silber oder Bronze holen – oder ganz leer ausgehen.