Grünwalds Bürgermeister bleibt Jan Neusiedl – doch Bushido erhält überraschend drei Stimmen
Ladislaus DowergRapper Bushido bekommt drei Stimmen - Grünwalds Bürgermeister bleibt Jan Neusiedl – doch Bushido erhält überraschend drei Stimmen
Bürgermeisterwahl in Grünwald: Amtsinhaber Jan Neusiedl siegt mit Erdrutschmehrheit – Rapper Bushido erhält überraschend drei Stimmen
Bei der jüngsten Bürgermeisterwahl in Grünwald hat sich Amtsinhaber Jan Neusiedl mit überwältigenden 84 Prozent der Stimmen klar durchgesetzt. Doch die Wahl brachte auch einige unerwartete Namen auf den Stimmzetteln hervor – darunter den Rapper Bushido, der trotz fehlender offizieller Kandidatur drei Stimmen als Schriftkandidat erhielt. Die kuriosen Stimmen unterstreichen die besondere Mischung aus prominenten Einwohnern und lokaler Politik in der wohlhabenden Münchner Vorortgemeinde.
Jan Neusiedl sicherte sich am 10. März 2026 mit großer Zustimmung eine weitere Amtszeit als Bürgermeister. Gleichzeitig schrieben einige Wähler überraschende Persönlichkeiten auf ihre Stimmzettel – so erhielt Bushido, mit bürgerlichem Namen Anis Ferchichi, drei Stimmen als nicht offizieller Kandidat.
Der Rapper war vor einiger Zeit nach Grünwald gezogen, um mit seiner Frau und acht Kindern ein ruhigeres Leben zu führen. Sein neues Domizil – ein 33-Millionen-Euro-Anwesen mit 19 Zimmern und über 800 Quadratmetern Wohnfläche – sorgt seit seinem Einzug für Aufsehen.
Auch andere bekannte Persönlichkeiten erhielten Stimmen als Schriftkandidaten: Fußballlegende Karl-Heinz Rummenigge, der 25 Jahre lang in Grünwald lebte, bekam eine Stimme, AfD-Politikerin Alice Weidel zwei und der Co-Vorsitzende der Linken, Jan van Aken, eine.
Trotz der skurrilen Ergänzungen blieb das Wahlergebnis eindeutig. Neusiedls deutlicher Sieg bestätigte seine weiterhin unangefochtene Führung in der wohlhabenden Gemeinde am Rande Münchens.
Die Bürgermeisterwahl in Grünwald endete mit einem klaren Triumph für Neusiedl. Die verstreuten Stimmen für Prominente wie Bushido und Rummenigge gaben der Wahl eine amüsante Note. Die Wahlhelfer bestätigten, dass alle Stimmen gezählt wurden – doch nur der Name des Amtsinhabers hatte am Ende tatsächlich Gewicht.






