Gütersloh revolutioniert digitale Kommunalarbeit mit Open-Source-Plattform Urban Stack

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Eine Stadtstraßenszene mit Autos, Fußgängern, Strommasten, Laternen, Ampeln, Gebäuden mit Namensschildern, Topfpflanzen und einer bewölkten Himmel.Ehrentraud Zirme

Gütersloh revolutioniert digitale Kommunalarbeit mit Open-Source-Plattform Urban Stack

Gütersloh startet "Urban Stack" – eine Open-Source-Plattform für die digitale Zusammenarbeit von Kommunen

Gütersloh hat den Urban Stack eingeführt, eine quelloffene Plattform, die Kommunen helfen soll, gemeinsam digitale Projekte umzusetzen. Das System ermöglicht es Kommunen, Daten auszutauschen, Anwendungen zu entwickeln und öffentliche Dienstleistungen zu verbessern. Nun haben sich fünf benachbarte Städte sowie der Kreis Gütersloh offiziell als erste Partner der Initiative angeschlossen.

Der Urban Stack ist eine modulare Plattform, mit der lokale Behörden verschiedene Datentypen integrieren können – darunter Echtzeitmessungen von Sensoren. Zudem verfügt sie über ein Open-Data-Portal, das Bürger:innen Zugang zu öffentlichen Informationen bietet. Gütersloh hat das System entwickelt und stellt es nun anderen Kommunen zur gemeinsamen Nutzung und Weiterentwicklung zur Verfügung.

Die Pilotphase, die im Rahmen der deutschen Initiative Smarte Städte gefördert wird, läuft bis Ende 2026. Nach dieser Testphase soll das Projekt in eine feste rechtliche Struktur überführt werden. Jede teilnehmende Kommune zahlt eine einmalige Gebühr von 5.000 Euro, die die technische Einrichtung und die Integration von Wetterstationssensoren abdeckt.

Bisher haben Gütersloh, Verl, Rheda-Wiedenbrück, Rietberg, Detmold sowie der Kreis Gütersloh eine Kooperationsvereinbarung zur Nutzung des Urban Stack unterzeichnet. Stand 20. Februar 2026 haben sich keine weiteren deutschen Städte oder Landkreise offiziell dem Projekt angeschlossen.

Ziel des Urban Stack ist es, die digitale Zusammenarbeit zwischen Kommunen zu stärken. Mit der laufenden Pilotphase soll die Plattform bald zu einem dauerhaften Werkzeug für den datenbasierten Austausch zwischen Städten werden. Die erste Gruppe der Partner hat bereits damit begonnen, ihre Funktionen und Anwendungen zu testen.

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