16 February 2026, 12:46

Güterslohs Kulturforum zeigt, wie Kunst und Politik die Stadt verändern

Eine Gravur eines großen Raums voller Menschen, einige stehen und einige sitzen, mit Rahmen an den Wänden und einer Decke darüber. Unten im Bild steht Text, der "Gesellschaft zur Förderung der Künste" lautet.

Güterslohs Kulturforum zeigt, wie Kunst und Politik die Stadt verändern

Am 10. Februar 2023 versammelte sich die Gütersloher Kulturszene zum jüngsten Kulturforum in Gütersloh. Die Veranstaltung fand in der Druckwerkstatt Holzpixel statt, die auf experimentellen Hochdruck spezialisiert ist. Künstlerinnen, lokale Akteurinnen und Kulturbegeisterte kamen zusammen, um über die kreative Zukunft der Stadt zu diskutieren und laufende Projekte vorzustellen.

Im Mittelpunkt des Abends stand der Bildhauer Michael Kortländer, der als Hauptredner über seine künstlerische Praxis sprach – insbesondere über seine Erforschung von Raum und Wahrnehmung durch seine Raumbilder.

Moderiert wurde das Forum von Manfred Makowski, einem interdisziplinären Designer, der die analoge Werkstatt von Holzpixel gegründet hat. Sein Atelier bot eine passende Kulisse für die Gespräche über die sich wandelnde Kulturlandschaft Güterslohs. Unter den Teilnehmenden waren Künstlerinnen, Politikerinnen und Bürger*innen, die sich mit aktuellen Fragen des Sektors auseinandersetzen wollten.

Andreas Kimpel, der Kulturdezernent der Stadt, eröffnete die Veranstaltung mit einem Rückblick auf jüngste Erfolge. Gleichzeitig betonte er die bevorstehenden Herausforderungen und unterstrich, dass eine wirksame Kulturpolitik Mut, Geduld und enge Verbindungen zwischen Politik und Kunst erfordere.

In seinem Vortrag präsentierte Kortländer seine langjährige Arbeit im Bereich der räumlichen Kunst und Materialexperimente. Neben seinem künstlerischen Schaffen engagiert er sich in der Kulturpolitik – etwa als Vorsitzender des Düsseldorfer Künstlerhilfevereins und als Mitbegründer von Düsseldorf Palermo e.V. Seine Erfahrungen in der Organisation von Ausstellungen und der Förderung von Künstler*innen bereicherten die Diskussion.

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Ein weiterer Höhepunkt des Abends war der Live-Auftritt der Gütersloher Künstlerin Ana. Ihr Beitrag fügte dem Forum eine zusätzliche kreative Facette hinzu und unterstrich dessen Rolle als Plattform für die vielfältigen Stimmen der städtischen Kulturszene.

Das Kulturforum stärkte den Dialog zwischen Künstlerinnen und lokalen Entscheidungsträgerinnen. Kortländers Impulse und Kimpels politisch-strategische Anmerkungen ebneten den Weg für weitere Zusammenarbeit. Die Veranstaltung zeigte einmal mehr Güterslohs Engagement, eine lebendige und inklusive Kulturlandschaft zu fördern.