01 May 2026, 00:30

GWD Minden muss letztes Heimspiel 2024 wegen Sanierungsdrama verlegen

Große Halle mit Zuschauern bei einem Handballspiel, mit Sitz- und Stehplätzen, einem Netz auf der linken Seite, Texttafeln im Hintergrund und Beleuchtung und Rohren oben.

Risiko zu hoch: Minden kann nicht in die Kampa-Halle zurückkehren - GWD Minden muss letztes Heimspiel 2024 wegen Sanierungsdrama verlegen

GWD Mindens letztes Heimspiel 2024 findet nicht in der Kampa-Halle statt

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Wegen der anhaltenden Sanierungsarbeiten in der Kampa-Halle muss GWD Minden sein letztes Heimspiel des Jahres 2024 verlegen. Die wiederholten Verzögerungen zwingen den Verein zu einem Wechsel des Austragungsorts. Nach aktuellen Angaben rechnen die Verantwortlichen frühestens im Dezember 2025 mit der Fertigstellung der Arena – mehr als ein Jahr später als ursprünglich geplant.

Eigentlich sollte die Kampa-Halle am 20. Oktober 2024 übergeben werden. Doch aufgrund von Bauverzögerungen fehlt bis heute die endgültige Abnahme. Der Kreis Minden-Lübbecke weigert sich, weitere Fristverschiebungen zu akzeptieren, und bewertet die damit verbundenen Risiken als zu hoch.

Die Sanierung der Halle hatte bereits 2020 begonnen, doch der Fertigstellungstermin wurde mehrfach verschoben. Daher kann das für den 21. Dezember geplante Spiel gegen die Füchse Berlin nicht in der Kampa-Halle stattfinden. Stattdessen wird GWD Minden die Partie in der Kreissporthalle in Lübbecke austragen.

Die Behörden gehen nun davon aus, dass eine vertragsgemäße Übergabe erst im Dezember 2025 erfolgen wird. Der Kreis hat deutlich gemacht, dass er in der aktuellen Bauphase keine weiteren Verzögerungen dulden wird.

Die langwierige Sanierung der Kampa-Halle zwingt GWD Minden, die Planung für die Saison anzupassen. Die Fans werden die Mannschaft stattdessen in Lübbecke erleben, da die Arena noch nicht fertiggestellt ist. Die Entscheidung des Kreises spiegelt die wachsende Frustration über die immer neuen Rückschläge im Projekt wider.

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