Hamm übertrifft Digitalisierungsziele an Schulen mit Millioneninvestitionen
Swantje WeinhageHamm übertrifft Digitalisierungsziele an Schulen mit Millioneninvestitionen
Die Stadt Hamm hat die Ziele ihres Medienentwicklungsplans (MEP) für die Jahre 2020 bis 2024 erfolgreich übertroffen. Kürzlich präsentierten Vertreter der Stadt die Ergebnisse und hoben dabei besonders die Fortschritte bei der digitalen Ausstattung und der IT-Infrastruktur an Schulen hervor.
Karin Diebäcker, Marion Kötters-Wenner, Ingo Drees und Bürgermeister Marc Herter stellten die Bilanz des Programms vor. Insgesamt flossen 13,7 Millionen Euro aus städtischen Mitteln in die Maßnahmen, zusätzlich wurden 15,7 Millionen Euro über externe Fördergelder eingeworben.
Mehr als 1.700 Präsentationsgeräte, darunter Beamer und Bildschirme, wurden für die Schulen angeschafft. Jeder Schulstandort verfügt nun über Glasfaseranschlüsse, modernes WLAN und LAN-Netzwerke. Die Umstellung auf einheitliche IT-Systeme wie IServ und Citrix ist abgeschlossen, und die Zahl der IT-Mitarbeiter wurde aufgestockt.
Die durchschnittliche Geräteausstattung an den Schulen liegt mittlerweile bei über 70 Prozent. Dadurch erreichen viele Klassenräume ein Verhältnis von 1:1 oder 1:2 zwischen Endgeräten und Schülerinnen und Schülern. Die neue Technik ermöglicht moderne Unterrichtsmethoden mit digitalen Medien, die bereits eingesetzt werden.
Die Arbeiten an einem Folgeplan für die Jahre 2026 bis 2030 haben bereits begonnen. Im nächsten Schritt geht es um die Wartung der Infrastruktur, den Austausch veralteter Geräte und die langfristige Finanzierungssicherung. Die erreichten Verbesserungen bilden eine solide Grundlage für die digitale Bildung in Hamm.






