Hanau gründet inklusiven Stadtchor für alle – ohne Vorkenntnisse
Ehrentraud ZirmeHanau gründet inklusiven Stadtchor für alle – ohne Vorkenntnisse
Hanau startet neuen Stadtchor – offen für alle
Hanau bringt einen neuen Stadtchor auf den Weg, der alle willkommen heißt – unabhängig von Alter oder musikalischer Vorbildung. Das von dem Komponisten und Dirigenten Damian H. Siegmund initiierte Projekt soll die Gemeinschaft durch gemeinsames Singen stärken und gleichzeitig das Wohlbefinden sowie den sozialen Zusammenhalt fördern. Bürgermeister Claus Kaminsky unterstützt die Idee nachdrücklich und sieht darin einen wichtigen Schritt hin zu Hanaus Zielen in Sachen kultureller Entwicklung und Stadtgestaltung.
Der Hanauer Stadtchor wird als offene, inklusive Gruppe ohne verbindliche Verpflichtungen oder Leistungsdruck funktionieren. Die Teilnehmer:innen können ein breites musikalisches Spektrum erkunden – von Rock und Pop bis hin zu klassischen Stücken. Um Interesse zu wecken, finden zwei Schnuppertermine statt: der erste am Sonntag, 1. März, von 11:00 bis 12:30 Uhr, der zweite am Sonntag, 8. März, von 17:00 bis 18:30 Uhr. Beide Treffen finden im Nachbarschaftshaus Lamboy Tümpelgarten (Am Tümpelgarten 21) statt.
Ob aus dem Projekt eine dauerhafte Bereicherung für Hanaus Kulturszene wird, hängt maßgeblich von der Resonanz der Bürger:innen ab. Bei ausreichendem Zuspruch könnte der Chor zu einem festen Bestandteil des städtischen Lebens werden. Interessierte können sich formlos per E-Mail an [email protected] wenden. Siegmund, ein freiberuflicher Musiker mit Erfahrung in Komposition und Dirigat, sieht im Chor eine Möglichkeit, die psychische Widerstandsfähigkeit zu stärken und lokale Verbindungen zu vertiefen.
Bürgermeister Kaminsky ist überzeugt, dass eine starke Beteiligung Hanaus Engagement für sozialen Zusammenhalt widerspiegeln würde. Er hofft, dass der Chor die kulturelle Vielfalt der Stadt und das Gemeinschaftsgefühl sichtbar macht.
Der Erfolg des Chors steht und fällt mit der Teilnahme an den anstehenden Proben. Sollte das Interesse wachsen, könnte er zu einer regelmäßigen Institution in Hanaus Gemeinschaftsleben werden. Nun bleibt abzuwarten, ob die Bürger:innen die Chance ergreifen, gemeinsam zu singen, sich zu vernetzen und die kulturelle Zukunft der Stadt mitzugestalten.