Heidi Klum als globale Ikone geehrt – und kämpft für echte Vielfalt in der Mode
Eva-Maria TrübHeidi Klum möchte auch Männer mit Glatze in der Werbung sehen - Heidi Klum als globale Ikone geehrt – und kämpft für echte Vielfalt in der Mode
Heidi Klum wurde bei der Verleihung der Glamour-Preise als globale Ikone ausgezeichnet. Ihre Tochter Leni hielt während der Gala eine berührende Ehrungsrede. Das Supermodel setzt sich weiterhin für mehr Vielfalt in der Modebranche ein.
Erst kürzlich lobte Klum eine Show von Vivienne Westwood während der Pariser Fashion Week, bei der männliche Models mit unterschiedlichen Haaransätzen präsentiert wurden. Sie betonte, dass Laufstege das echte Leben widerspiegeln sollten – mit verschiedenen Körperformen und Altersgruppen. Die Designerin selbst steht seit langem für unkonventionelle Schönheitsideale ein.
Mit 52 Jahren läuft Klum noch immer über den Catwalk und feiert den Aufstieg älterer Models. Sie ist überzeugt, dass auch in der Werbung und auf den Laufstegen realistischere Darstellungen von Männern nötig sind – etwa von denen mit zurückweichendem Haaransatz oder anderen natürlichen Merkmalen, die die Branche oft ignoriert.
Ihr Engagement geht über Geschlechterfragen hinaus: Klum fordert eine umfassendere Inklusion in der Mode. Von Größenvielfalt bis zur Altersrepräsentation besteht für sie dringender Handlungsbedarf.
Der Glamour-Preis würdigt Klums Einfluss sowohl auf als auch abseits des Laufstegs. Ihr Einsatz für Diversität stellt Branchenstandards infrage – von männlichen Schönheitsnormen bis hin zu Altersdiskriminierung. Modemarken geraten zunehmend unter Druck, authentischere und vielfältigere Darstellungen von Menschen zu zeigen.