Herten und Marl setzen auf „Kooperieren statt konkurrieren“ für gemeinsame Lösungen
Eva-Maria TrübHerten und Marl setzen auf „Kooperieren statt konkurrieren“ für gemeinsame Lösungen
Hertens Bürgermeister Fred Toplak traf sich kürzlich mit dem Marler Oberbürgermeister Thomas Terhorst zu einem Arbeitsgespräch. Die beiden Kommunalpolitiker loteten Möglichkeiten aus, die Zusammenarbeit zwischen ihren benachbarten Städten zu intensivieren und gemeinsame Herausforderungen anzugehen.
Im Rahmen der Gespräche wurden bestehende grenzüberschreitende Projekte bewertet und neue Kooperationschancen erkundet.
Im Mittelpunkt des Treffens standen politische Themen, die beide Städte betreffen. Terhorst verwies auf die steigenden Anforderungen an die Kommunalverwaltungen, die er als enorm und zunehmend schwer allein zu bewältigen beschrieb. Er betonte die Notwendigkeit von Dialog und Teamarbeit zwischen benachbarten Kommunen.
Toplak und Terhorst einigten sich auf das Leitprinzip "Kooperieren statt konkurrieren" als Richtschnur für künftige Vorhaben. Sie identifizierten mögliche Bereiche, in denen eine gemeinsame Arbeit Vorteile bringen könnte, legten jedoch noch keine dritte Institution fest, die an ihrem geplanten Folgetreffen in den kommenden Wochen teilnehmen soll.
Die beiden Bürgermeister bekräftigten ihr Bekenntnis zur Zusammenarbeit statt zum Wettbewerb. Ihre Gespräche bildeten die Grundlage für eine vertiefte Kooperation, auch wenn bisher keine weiteren Teilnehmer bestätigt wurden. Ein Folgetreffen soll in Kürze stattfinden.