22 March 2026, 10:18

Internationale Wochen gegen Rassismus 2026: Über 3.600 kostenlose Veranstaltungen für Solidarität und Aufklärung

Eine Gruppe von Menschen mit Masken, die eine Fahne mit Text und Bildern tragen, geht eine Straße entlang, mit einem geparkten Auto auf der linken Seite, Gebäuden, Bäumen, Schildern, Pfählen, einem Kirchturm und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Internationale Wochen gegen Rassismus 2026: Über 3.600 kostenlose Veranstaltungen für Solidarität und Aufklärung

Vom 16. bis 29. März 2026 findet in Deutschland die Internationalen Wochen gegen Rassismus statt – mit über 3.600 Veranstaltungen bundesweit. Unter dem Motto "100 % Menschenwürde. Zusammen gegen Rassismus und Rechtsextremismus" umfasst das Programm Lesungen, Konzerte, Diskussionsrunden und Workshops. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei, eine Anmeldung bis zum 22. März 2026 jedoch erforderlich.

Ein Höhepunkt ist die Vorführung des Dokumentarfilms "Das deutsche Volk" von Marcin Wierzchowski im Filmforum Duisburg (Dellplatz 15). Der Film begleitet Angehörige der Opfer des rassistischen Anschlags von Hanau 2020 und zeigt ihre Trauer, ihren Kampf um Gerechtigkeit sowie ihr anhaltendes Engagement gegen Rassismus. Am 24. März öffnen sich die Türen um 17:15 Uhr, die Vorstellung beginnt um 17:30 Uhr.

In Kiel wird eine Kunstausstellung mit Werken von Geflüchteten gezeigt. Offenburg präsentiert eine Ausstellung zu antischwarzem Rassismus sowie einen Vortrag am 24. März. Flensburg bietet Stadtführungen, zweisprachige Lesungen und gemeinsame Mahlzeiten an. Im Bundesland Brandenburg finden 76 Einzelveranstaltungen statt, und bundesweit ist für den 28. März ein Aktionstag des Sports geplant.

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Die Kampagne will Empathie, Dialog und gesellschaftliche Verantwortung stärken. Die Organisator:innen möchten damit Gemeinschaften im Einsatz gegen Diskriminierung und rechtsextreme Strömungen zusammenbringen.

Die Internationalen Wochen gegen Rassismus dauern bis zum 29. März 2026 an. Alle Veranstaltungen sind kostenfrei, eine vorherige Anmeldung bis zum 22. März jedoch Pflicht. Mit einem vielfältigen kulturellen und bildungspolitischen Angebot soll die Initiative Solidarität fördern und zum Handeln gegen Rassismus anregen.

Quelle