Sein Verlangen nach seinen Bayern-Idolen trieb ihn nach München - Isaak Cissé: Vom Taxifahrer zur Münchner Kultfigur des FC Bayern
Isaak Cissé, Münchens berühmtester Taxifahrer und leidenschaftlicher Fan des FC Bayern München, ist längst eine lokale Legende. Geboren 1954 in Dakar, zog er Ende der 1970er-Jahre in die Stadt, um seinen Fußballidolen zuzusehen. Nun wird sein Lebensweg in einer Lebenslinien-Dokumentation des Bayerischen Rundfunks (BR) porträtiert – am Montag, den 2. März, um 22:00 Uhr.
Cissé wuchs in Armut im Senegal als eines von 13 Geschwistern auf. Trotz seiner Fußballbegeisterung hatte er nach der Ankunft in München zunächst Schwierigkeiten, Fuß zu fassen. Mit der Zeit baute er sich dort ein Leben auf, arbeitete als Taxifahrer und wurde für seinen Humor und seine Leidenschaft für den FC Bayern München bekannt.
Mit seinen witzigen Fußball-Sketchen und treffsicheren Imitationen avancierte er zur Kultfigur in der Sendung Blickpunkt Sport. Die Zuschauer kannten ihn für seinen markanten bayerischen Dialekt, die gerollten "R"-Laute und lokalen Redewendungen. Die sonntäglichen Ausgaben der Sendung endeten stets mit seinen lockeren Kommentaren.
Jenseits seiner TV-Auftritte erzählt die Lebenslinien-Reihe nun seine Geschichte – vom Aufstieg aus Dakar bis zum Leben in München, das von seiner Verbundenheit mit der neuen Heimat und dem Fußballverein geprägt ist, den er verehrt.
Verheiratet und mit eigener Familie plant Cissé, seine letzten Jahre im Senegal zu verbringen. Doch sein Erbe in München – besonders unter Fußballfans – bleibt ungebrochen.
Der Lebenslinien-Film gewährt Einblicke in Cissés außergewöhnliches Leben. Seine Mischung aus Humor, Fußballleidenschaft und bayerischem Charme hat in München bleibende Spuren hinterlassen. Die Dokumentation läuft am 2. März um 22:00 Uhr im BR.






