Jugendliche in Bergisch Gladbach diskutieren mit dem Bürgermeister über lokale Politik
Ehrentraud ZirmeJugendliche in Bergisch Gladbach diskutieren mit dem Bürgermeister über lokale Politik
In Bergisch Gladbach hat offiziell eine neue Dialogreihe zwischen Schülern sowie städtischen Verantwortungsträgern begonnen. Die Initiative knüpft an eine Podiumsveranstaltung am 8. Juli 2025 an, bei der junge Menschen mit Bürgermeister Marcel Kreutz und lokalen Organisatoren zusammenkamen. Bereits zwei Schulen beteiligen sich an dem Projekt, das darauf abzielt, die politische Teilhabe von Jugendlichen zu stärken.
Zehn Schülerinnen und Schüler der Nelson-Mandela-Gesamtschule und des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums trafen sich kürzlich mit Bürgermeister Kreutz sowie Vertretern des Vereins Bergisch Gladbach für Demokratie und Vielfalt. Die Gruppe diskutierte aktuelle Anliegen, Wahlversprechen und die Frage, wie politische Entscheidungen in der Stadt zustande kommen.
Der Verein unterstützt die Jugendlichen sowohl organisatorisch als auch inhaltlich bei der Vorbereitung dieser Gespräche. Roland Vossebrecker, Vorstandsmitglied, bezeichnete die Initiative als "gelebtes Beispiel für Demokratie" und als Möglichkeit, junge Stimmen in wichtige Diskussionen einzubinden.
Bürgermeister Kreutz lobte das Engagement der Schülerinnen und Schüler sowie ihr Interesse an lokalen Themen. Das Programm soll langfristig einen regelmäßigen Austausch zwischen Jugendlichen und Stadtvertretern etablieren – mit dem Ziel, künftig weitere Schulen einzubinden.
Die Dialogreihe wird mit weiteren Treffen zwischen Schülern sowie der Bergisch Gladbacher Stadtführung fortgesetzt. Schulen wie die Nelson-Mandela-Gesamtschule und das Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium sind bereits dabei, während die Organisatoren auf eine breitere Beteiligung hoffen. Das Projekt soll jungen Bürgern eine direkte Mitgestaltung bei lokalen Entscheidungen ermöglichen.