31 May 2026, 18:17

Junge Union Solingen fordert schnelle Lösungen gegen Wohnungsmangel und für mehr Studierende

JU Solingen fordert mehr Unterstützung für studentisches Wohnen

Junge Union Solingen fordert schnelle Lösungen gegen Wohnungsmangel und für mehr Studierende

Junge Union Solingen fordert schnelle Lösungen für Wohnungsmangel und mehr Student:innen in der Stadt

Die Junge Union (JU) Solingen drängt auf rasches Handeln, um den Wohnungsmangel zu bekämpfen und mehr Studierende in die Stadt zu ziehen. Die Organisation kritisiert, dass es trotz der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Vorteile, die junge Bewohner:innen mit sich bringen, keine gezielte Strategie für studentischen Wohnraum gebe.

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Fynn Ringwelski, Vorsitzender der JU Solingen, betonte, dass die Stadt derzeit keinen klaren Plan für die ansässige Studierendenschaft habe. Dies sei eine verpasste Chance – besonders mit Blick auf die möglichen Impulse für die lokale Wirtschaft, die Gastronomie und die städtische Entwicklung.

Als Lösung schlägt die JU vor, bestehende Immobilien und leerstehende Gebäude in bezahlbaren Wohnraum für Studierende umzuwandeln. Dazu zählen etwa das ehemalige Obdachlosenheim in der Focherstraße und das alte Sparkassengebäude, die beide als ungenutztes Potenzial gelten. Julia Kalem, Beisitzerin im JU-Vorstand, erklärte, dass solche Umnutzungen zudem die Innenstadt beleben könnten.

Über den Wohnraum hinaus fordert die Gruppe die Einrichtung einer kommunalen Arbeitsgruppe mit klaren Zielen. Wichtig sei eine ausgewogene Mischung aus verschiedenen Wohnformen, um lebendige und vielfältige Stadtteile zu schaffen. Die JU sicherte zu, mit Politiker:innen, Verwaltungsvertreter:innen und weiteren Akteur:innen zusammenzuarbeiten, um praktikable Lösungen zu entwickeln.

Langfristig geht es der JU nicht nur darum, Studierende nach Solingen zu holen, sondern sie auch nach dem Abschluss zum Bleiben zu motivieren. Dies würde die lokale Fachkräftebasis stärken und nachhaltige wirtschaftliche Vorteile schaffen.

Die Vorschläge der JU setzen auf konkrete Maßnahmen – von der Umnutzung leerstehender Gebäude bis zur Bildung einer speziellen Arbeitsgruppe. Bei Umsetzung könnten diese Schritte das Angebot an bezahlbarem Wohnraum erhöhen und Solingens Entwicklung fördern. Die Gruppe plant, die Forderungen gemeinsam mit lokalen Entscheidungsträger:innen voranzutreiben.

Quelle