Kanalsanierung in Marl: Straßen gesperrt und Anwohner müssen sich gedulden
Ladislaus DowergKanalsanierung in Marl: Straßen gesperrt und Anwohner müssen sich gedulden
Die Zentrale Betriebshof Marl (ZBH) hat mit umfangreichen Kanalsanierungsarbeiten in Alt-Marl und Drewer-Nord begonnen. Das Projekt, das bereits auf der Robert-Koch-Straße angelaufen ist, wird mit vorübergehenden Straßensperrungen und Zugangseinschränkungen für Anwohner verbunden sein. Die Fertigstellung der ersten Bauphase ist für den 19. Dezember 2025 geplant, das gesamte Vorhaben soll bis November 2027 abgeschlossen werden.
Die Bauteams haben bereits erste Fortschritte erzielt: In Drewer-Nord wurden 50 Meter neues Kanalleitungssystem verlegt. Insgesamt umfasst das Projekt 300 Meter Rohrleitungen sowie eine Regenwasserbehandlungsanlage, deren Installation ebenfalls bis zum Dezember-Deadline 2025 abgeschlossen sein soll.
Die Robert-Koch-Straße bleibt während der Arbeiten vollständig für den Durchgangsverkehr gesperrt. Es gilt eine Sackgassenregelung, und Anwohner müssen mit vorübergehenden Behinderungen rechnen – in Einzelfällen bis zu vier Arbeitstagen – wenn sie ihre Grundstücke oder Garagen erreichen wollen. Daniel Kettler, der für die Baustellenleitung zuständige Projektverantwortliche, steht für Fragen der Öffentlichkeit zur Verfügung. Er koordiniert sowohl die Arbeiten in Alt-Marl als auch in Drewer-Nord und sorgt für einen reibungslosen Ablauf zwischen den einzelnen Bauabschnitten, um Verzögerungen möglichst zu vermeiden.
Die Kanalsanierung erfolgt in mehreren Phasen, wobei die erste Etappe Ende 2025 abgeschlossen sein wird. Mit der vollständigen Fertigstellung ist jedoch erst November 2027 zu rechnen. Bis dahin müssen sich Anwohner auf wiederkehrende Zugangsbeschränkungen und anhaltende Bauaktivitäten in der Umgebung einstellen.