08 February 2026, 18:38

Känguru-Chili in Uni-Mensa spaltet die Gemüter – zwischen Begeisterung und Ekel

Ein Teller mit Reis, Fleisch und Gemüse auf einem Bananenblatt, begleitet von einer Gabel, einem Löffel und zwei Suppenschalen auf dem Tisch.

Känguru-Fleisch im Universitäts-Café findet nicht bei jedem Anklang - Känguru-Chili in Uni-Mensa spaltet die Gemüter – zwischen Begeisterung und Ekel

Känguru-Chili in Uni-Mensa sorgt für Aufsehen – und Streit

Eine Mensa in Deutschland hat mit einem ungewöhnlichen Gericht für Neugier – und etwas Empörung – gesorgt: Känguru-Chili. Das exotische Essen stand auf der Speisekarte der Mensa am Langemarckplatz in Erlangen und löste bei den Gästen geteilte Reaktionen aus. Online entbrannte schnell eine Diskussion, in der die Meinungen von begeisterter Zustimmung bis zu ekelhaftem Abscheu reichten.

Das Känguru-Chili war Teil eines Sonderangebots der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Serviert mit Basmatireis, erregte das Gericht Aufmerksamkeit, nachdem ein Reddit-Nutzer ein Foto des Menüplans gepostet hatte. Die Mensa hatte etwa 400 Portionen zubereitet – alle wurden verkauft.

Die Reaktionen auf das Essen fielen höchst unterschiedlich aus. Manche Gäste lobten den aromatischen und schmackhaften Geschmack des Kängurufleischs, andere fanden ihn schlicht ungenießbar. Selbst der Autor Marc-Uwe Kling, dessen Känguru-Chroniken einen sprechenden Beuteltier-Helden in den Mittelpunkt stellen, zeigte sich interessiert an der Debatte. Trotz der kontroversen Meinungen erhielt die Universität insgesamt positives Feedback für das kulinarische Experiment.

Das Känguru-Chili in der Erlanger Mensa war ein voller Erfolg – zumindest bei einem Teil der Gäste, denn es war schnell ausverkauft. Gleichzeitig löste das Gericht eine breitere Online-Diskussion aus und zeigte, wie ungewöhnliche Essensangebote die öffentliche Aufmerksamkeit erregen können. Ob die Uni das Gericht erneut anbieten wird, ist derzeit nicht bekannt.