Kempener Bündnis stärkt Demokratie durch Bürgerbeteiligung und lebendige Diskussionen
Swantje WeinhageKempener Bündnis stärkt Demokratie durch Bürgerbeteiligung und lebendige Diskussionen
Lokales Bündnis in Kempen stärkt Demokratie durch Bürgerbeteiligung und Bildung
In Kempen setzt sich ein lokales Bündnis für die Stärkung der Demokratie durch öffentliche Teilhabe und Aufklärung ein. Die Gruppe Wir für Demokratie, die 2021 gegründet wurde, ist seitdem gewachsen und zählt mittlerweile 61 Partner. Aktuelle Veranstaltungen, darunter eine große Kundgebung und eine bevorstehende Ausstellung, sollen die Gemeinschaft enger zusammenbringen.
Das überparteiliche Bündnis Demokratie – Jetzt! startete im Frühling 2021 in Kempen mit acht Gründungsmitgliedern. Seitdem hat es sich zum größeren Netzwerk Wir für Demokratie entwickelt, dem heute 61 Organisationen und Einzelpersonen angehören.
Am 3. Februar 2024 organisierte das Bündnis eine prodemokratische Kundgebung in Langenfeld, an der rund 4.000 Menschen teilnahmen – ein deutliches Zeichen für die starke öffentliche Unterstützung. Eva Kirbisch, eine der Hauptorganisatorinnen, betonte, wie wichtig es sei, Demokratie besonders für jüngere Generationen erlebbar zu machen. Zudem sprach sie über Finanzierungsstrategien, um die Initiativen langfristig zu sichern.
Professor Klaus Peter Hufer verwies auf die historische Bedeutung des 18. März für die demokratische Entwicklung Deutschlands. Bei einem jüngsten Treffen lobte er den bürgerlichen Gemeinschaftsgeist und den Willen der Langenfelder, demokratische Werte zu verteidigen. Über 100 Bürgerinnen und Bürger nahmen an Gesprächen teil, die dem Schutz des politischen Systems Deutschlands galten.
Als nächste Veranstaltung plant das Bündnis die Eröffnung der Ausstellung Die Mütter des Grundgesetzes am 6. Mai um 16 Uhr im Rathaus am Buttermarkt. Im Anschluss bietet ein World Café Raum für lockere Gespräche, den Austausch von Ideen und gemeinsame Lösungsansätze.
Das Bündnis Wir für Demokratie wächst weiter und fördert durch Veranstaltungen und öffentliche Diskussionen die politische Teilhabe. Die kommende Ausstellung und das World Café bieten den Bürgerinnen und Bürgern zusätzliche Möglichkeiten, sich zu informieren und einzubringen. Ihr Engagement steht für ein breiteres Bekenntnis zu einer lebendigen und inklusiven Demokratie.






