Kölner Dom führt 2026 erstmals Eintrittsgeld für Besucher ein
Kölner Dom führt ab 1. Juli 2026 neues Eintrittsgeldmodell ein
Der Kölner Dom wird ab dem 1. Juli 2026 ein neues Eintrittsgeldsystem einführen. Die Änderung soll die langfristige Finanzierung des UNESCO-geschützten Bauwerks sichern, ohne dabei seine spirituelle Bedeutung zu beeinträchtigen. Künftig wird für den Zugang zu den meisten Bereichen des Doms ein Eintrittsgeld erhoben.
Ab dem nächsten Sommer wird der reguläre Eintrittspreis für die Kathedrale 12 Euro betragen. Kinder unter 13 Jahren haben weiterhin freien Eintritt. Studierende, Auszubildende, Hochschüler:innen sowie Inhaber:innen eines Sozialpasses in Nordrhein-Westfalen zahlen einen ermäßigten Preis von 6 Euro.
Das Innere des Doms wird im Rahmen des neuen Systems nicht mehr kostenfrei zugänglich sein. Der Besuch von Gottesdiensten bleibt jedoch weiterhin kostenlos, und das nördliche Querhaus steht auch außerhalb der Gottesdienstzeiten zum Gebet offen.
Guido Assmann, der Dompropst, betonte, dass es bei der Gebühr nicht um Gewinnerzielung gehe. Vielmehr sei sie notwendig, um den Fortbestand des Doms zu sichern und seine spirituelle Bedeutung zu bewahren. Assmann zeigte sich überzeugt, dass das neue Modell dazu beitragen werde, das Bauwerk und seinen Betrieb langfristig zu schützen.
Die neue Gebührenstruktur soll finanzielle Nachhaltigkeit mit dem sakralen Auftrag des Doms in Einklang bringen. Sie dient der Finanzierung des täglichen Betriebs, während gleichzeitig der Zugang für Gläubige gewahrt bleibt. Die Änderungen spiegeln die Bemühungen wider, das Wahrzeichen für kommende Generationen zu erhalten.






