Kölner Dom führt Eintrittsgeld für Touristen ein – warum die Gebühr nötig wird
Eva-Maria TrübEintritt in den Kölner Dom für Touristen - Kölner Dom führt Eintrittsgeld für Touristen ein – warum die Gebühr nötig wird
Der Kölner Dom, der jährlich rund sechs Millionen Besucher anzieht, wird künftig von Touristen ein Eintrittsgeld verlangen. Die historische Stätte, die zu den bekanntesten katholischen Kirchen weltweit zählt, sieht sich steigenden Instandhaltungskosten gegenüber – die Verantwortlichen betonen, dass dieser Schritt notwendig sei, um die Erhaltung des Bauwerks zu finanzieren.
Die finanzielle Belastung des Kölner Doms ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen: Allein in diesem Jahr werden die Unterhaltskosten voraussichtlich 16 Millionen Euro erreichen. Um die Ausgaben zu senken, war die Zahl der Mitarbeiter in der Domwerkstatt bereits im vergangenen Jahr von 100 auf 85 reduziert worden. Doch selbst diese Maßnahmen reichten nicht aus – weitere Schritte waren unvermeidlich.
Die neue Gebühr gilt ausschließlich für Touristen, nicht jedoch für Gottesdienstbesucher. Kirchenvertreter betonen, dass der Zugang für gläubige Besucher weiterhin kostenfrei bleibt. Die genaue Höhe des Entgelts steht noch nicht fest, doch eine endgültige Entscheidung soll in den kommenden Wochen fallen.
Die Einführung der Gebühr ist für die zweite Jahreshälfte geplant. Berühmt für seine atemberaubende Architektur und die Reliquien der Heiligen Drei Könige, zählt der Kölner Dom zu den bekanntesten katholischen Kirchen weltweit. Die Verantwortlichen versichern, dass die eingenommenen Mittel direkt in die Erhaltung des Bauwerks fließen werden.
Ziel der Maßnahme ist es, die Zukunft des Kölner Doms langfristig zu sichern. Angesichts von Millionen Besuchern pro Jahr sind die Instandhaltungskosten auf Dauer nicht mehr tragbar. Die genauen Preise und Umsetzungsdetails werden in Kürze bekannt gegeben.






