08 January 2026, 10:38

Kölner Dom startet mit eisigem Gottesdienst in den Karneval 2025

Ein buntes Karnevalsszenario mit Zelten, einem zentralen Mast, Menschen, Bäumen, Strommasten, Straßenbahnen auf der Straße und einem Eisenständer auf der linken Seite unter einem klaren Himmel.

Kölner Dom startet mit eisigem Gottesdienst in den Karneval 2025

Über 1.000 Karnevalsbegeisterte trotzten eisigen Temperaturen, um am traditionellen Vorfasten-Gottesdienst im Kölner Dom teilzunehmen. Die Veranstaltung läutete offiziell die Kölner Karnevalssaison 2025 ein und verband religiöse Tradition mit festlicher Ausgelassenheit. Im Inneren des Doms führten Fahnenträger der angeschlossenen Karnevalsgesellschaften die Feierlichkeiten an.

Der Gottesdienst begann mit einem Umzug, an dem die jüngsten Karnevalstrios teilnahmen. Diese neu ernannten Gruppen von Erwachsenen und Kindern wurden in der Kirche vorgestellt und gesegnet, bevor die weltlichen Feiern begannen. Die Zeremonie unterstrich die tiefen religiösen Wurzeln des Events, das den lebhaften Straßenkarneval einleitet.

Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees, beschrieb den Gottesdienst als einen Moment der Besinnung und des Segenempfangs. Die Teilnehmer, in warme Kleidung gehüllt, betonten die Bedeutung von Einheit und Zusammenhalt während der Zusammenkunft. Die Atmosphäre war geprägt von Feierlichkeit und Vorfreude auf die kommenden Tage des ausgelassenen Treibens. Fahnenträger verschiedener Karnevalsgesellschaften spielten eine zentrale Rolle in der Veranstaltung. Ihre Anwesenheit verdeutlichte die enge Verbindung zwischen lokalen Bräuchen und der spirituellen Bedeutung des Doms. Der Gottesdienst setzte den Ton für die bevorstehenden Feiern, die fest in Glaube und Gemeinschaftsgeist verwurzelt sind.

Die Zeremonie endete mit der feierlichen Segnung der Trios, die nun bereit für die Karnevalssaison 2025 sind. Die Jecken verließen den Dom mit einem Gefühl gemeinsamer Bestimmung, das Tradition und Feierlaune verbindet. Der Erfolg der Veranstaltung trotz der Kälte festigte ihren Platz als fester Bestandteil des Kölner Festkalenders.