24 June 2026, 10:12

Kölner Stadtrat stimmt über Umbenennung von Spielplätzen in Aktivitätsflächen ab

Stadt Köln diskutiert Spielplätze: Jetzt spricht der Bürgermeister

Kölner Stadtrat stimmt über Umbenennung von Spielplätzen in Aktivitätsflächen ab

Der Kölner Stadtrat wird am 4. September über einen Vorschlag abstimmen, Spielplätze umzubenennen. Das Vorhaben zielt darauf ab, sie in Spiel- und Aktivitätsflächen umzubenennen, um Jugendliche besser einzubeziehen. Die Debatte hat bei Behörden und der Öffentlichkeit gemischte Reaktionen ausgelöst.

Die Idee, die Beschilderung der Spielplätze zu ändern, wurde vor zwei Jahren vom Jugendwohlfahrtsausschuss erstmals gebilligt. Nun will die Stadtverwaltung diesen Schritt umsetzen, um die Nutzung durch ältere Kinder und Teenager widerzuspiegeln.

Bürgermeisterin Henriette Reker hat sich öffentlich gegen die Umbenennung ausgesprochen. Sie argumentiert, dass die Namensänderung unnötig und fehlplatziert sei. Kritiker wie der Website-Redakteur Kristof Kien hinterfragen ebenfalls die Notwendigkeit der Änderung.

Aktuell gibt es in Köln rund 700 Standorte mit Spielgeräten. Befürworter des Plans sind der Meinung, dass der neue Begriff diese Flächen besser als Orte für alle Altersgruppen beschreiben würde.

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Die Entscheidung des Rates am 4. September wird darüber entscheiden, ob die Umbenennung vorangetrieben wird. Bei einer Zustimmung sollen die Schilder in der gesamten Stadt schrittweise ausgetauscht werden. Das Ergebnis wird zeigen, wie Köln seine Spielflächen künftig definiert.

Quelle