07 May 2026, 20:23

Kölner Verkehrsausschuss beschließt umstrittene Straßen- und Radwegeprojekte bis 2028

Gebäude säumen eine Straße mit wenigen Fahrradfahrern.

Kölner Verkehrsausschuss beschließt umstrittene Straßen- und Radwegeprojekte bis 2028

Kölner Verkehrs- und Mobilitätsausschuss trifft wegweisende Entscheidungen zu Straßenprojekten

In seiner jüngsten Sitzung hat der Kölner Ausschuss für Mobilität und Verkehr wichtige Weichen für mehrere Straßenbauvorhaben gestellt. Die Mitglieder stimmten über Umgestaltungen, Radverkehrsinfrastruktur und künftige Bauzeitpläne ab. Gleichzeitig kämpft die Stadt weiterhin mit Personalengpässen im Bereich der Straßeninstandhaltung.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Das Gremium billigte das Maßnahmenprogramm für die Jahre 2026 bis 2028, wobei die Diskussionen sich vorrangig auf die Pläne für 2026 konzentrierten. Eine zentrale Entscheidung betraf die Buchholzstraße, wo sich die Mitglieder für Variante 1 aussprachen. Diese behält die bestehende Verkehrsführung weitgehend bei.

Bei der Förderung des Radverkehrs setzten sich SPD und Grüne für Änderungen am Entwurf der Verwaltung für den Lerbacher Weg ein. Zudem durchzten sie die Forderung nach geschützten Radwegen auf beiden Seiten der Paffrather Straße zwischen Reuterstraße und Stationsstraße. Die CDU hingegen schlug vor, die Straße „Auf der Kaule“ in Refrath zu verbreitern, um Lkw-Zufahrten zu erleichtern – inklusive der Aufhebung der Einbahnregelung.

Für die Leverkuser Straße sind Sanierungsarbeiten ab Ende 2027 vorgesehen. Doch Personalmangel bremst die Umsetzung: Im Bereich der statischen Verkehrssteuerung ist nur noch eine Stelle besetzt – und diese Mitarbeiterin befindet sich derzeit im Urlaub. Verschärft wird die Lage durch ein aktuelles Urteil des Kölner Verwaltungsgerichts, das die geplante Radspuranlage auf Refraths Hasenweg blockierte.

Die Beschlüsse des Ausschusses werden die Kölner Straßen- und Radverkehrsplanung in den kommenden Jahren prägen. Während die Arbeiten an der Leverkuser Straße für 2027 anstehen, könnten andere Projekte durch den Personalmangel verzögert werden. Die für 2026 beschlossenen Maßnahmen werden nun trotz anhaltender rechtlicher und logistischer Hürden umgesetzt.

Quelle