30 April 2026, 06:20

Kostenlose Energieberatung für WEGs: Verbraucherzentrale startet neues Förderprogramm

Großes industrielles Gebäude mit der Aufschrift "First Solar" und vielen Fenstern, umgeben von einem Metallzaun, umgeben von Bäumen, Pflanzen, Gras, Schildern, Straßenlaternen und einem Weg unter einem bewölkten Himmel.

Kostenlose Energieberatung für WEGs: Verbraucherzentrale startet neues Förderprogramm

Verbraucherzentrale startet neues Beratungsangebot für Wohnungseigentümergemeinschaften (WEGs)

Die Verbraucherzentrale hat einen neuen Beratungsservice für Wohnungseigentümergemeinschaften (WEGs) ins Leben gerufen. Das Programm soll kleinen und mittleren Gemeinschaften helfen, fundierte Entscheidungen über energetische Sanierungen zu treffen. Dank einer Förderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie bleiben die Kosten für die Teilnehmer gering.

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Deutschlands größter unabhängiger Energieberatungsdienst bietet nun maßgeschneiderte Unterstützung für WEGs an. Das Angebot umfasst Video- und Präsenzberatungen, einen detaillierten schriftlichen Bericht sowie Nachbesprechungen. Jede WEG kann sich auf bis zu zwei Schwerpunktthemen konzentrieren, etwa Photovoltaik, Solarthermie oder Heizungsoptimierung.

Die Gesamtkosten für eine WEG sind auf 80 Euro gedeckelt, wobei das Ministerium bis zu 1.000 Euro pro Beratung übernimmt. Über 1.000 Energieberater an 900 Standorten bundesweit führen die Beratungen durch. Allein 2024 erhielten mehr als 230.000 Haushalte neutrale Informationen zu Energiesparmaßnahmen, Dämmung und erneuerbaren Technologien.

Darüber hinaus geht die Verbraucherzentrale rechtlich gegen die Energieversorger E.ON und HanseWerk Natur vor. Ziel ist es, Erstattungen für Kunden durchzusetzen, die von drastischen Preiserhöhungen betroffen sind. Betroffene Haushalte können auf der Website der Verbraucherzentrale prüfen, ob sie sich der Sammelklage anschließen können. Interessierte WEGs haben zudem die Möglichkeit, sich online für den Beratungsservice anzumelden.

Das neue Programm bietet WEGs klare Orientierung bei energetischen Modernisierungen zu minimalen Kosten. Die rechtlichen Schritte gegen Energieanbieter zielen darauf ab, zu Unrecht erhobene Gelder für betroffene Verbraucher zurückzuholen. Beide Initiativen unterstreichen die Rolle der Verbraucherzentrale als Unterstützerin von Haushalten in Zeiten steigender Energieherausforderungen.

Quelle