Kriegsgräberfürsorge im Kreis Herford: Wie Schulen den Volksbund seit Jahrzehnten retten
Ehrentraud ZirmeKriegsgräberfürsorge im Kreis Herford: Wie Schulen den Volksbund seit Jahrzehnten retten
Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge bleibt auf öffentliche Unterstützung angewiesen
Seit Jahrzehnten ist der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge in hohem Maße auf Spenden aus der Bevölkerung angewiesen, um seine Arbeit zu finanzieren. Besonders die Schulsammlungen im Kreis Herford leisten dabei seit langem einen entscheidenden Beitrag. Die Initiativen in der Region zählen zu den engagiertesten in Ostwestfalen und sichern so Jahr für Jahr die Handlungsfähigkeit der Organisation.
Im Mittelpunkt der Arbeit des Volksbundes stehen die Erfassung, der Erhalt und die Pflege der Gräber deutscher Kriegstoter im Ausland. Zudem dient die Einrichtung als Anlaufstelle für Angehörige und Institutionen, die nach vermissten Familienmitgliedern suchen. Darüber hinaus organisiert der Volksbund Bildungsprogramme, die junge Menschen zu Kriegsgräberstätten in Deutschland und im Ausland führen.
Die Finanzierung dieser Aufgaben erfolgt zu etwa 80 Prozent aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden. Die Schulen im Kreis Herford gehören seit jeher zu den aktivsten Sammlern in der Region und leisten damit einen unverzichtbaren finanziellen Rückhalt.
Krutemeyer, ein Vertreter der Initiative, betonte die persönliche Entwicklung, die das Engagement den Schülerinnen und Schülern ermöglicht. Indem sie lernen, mit Fremden ins Gespräch zu kommen und sich mit sensiblen Themen auseinanderzusetzen, stärken die Jugendlichen ihr Selbstbewusstsein und ihre Empathiefähigkeit. Angesichts der aktuellen globalen Lage gewinnt das übergeordnete Ziel des Volksbundes – die Förderung von Frieden zwischen Menschen und Nationen – zusätzlich an Bedeutung.
Die kontinuierliche Unterstützung durch die Schulen im Kreis Herford sichert die Fortführung der Arbeit des Volksbundes. Die gesammelten Mittel fließen direkt in die Grabpflege, die Angehörigenbetreuung und die Jugendbildungsprogramme. Ohne dieses lokale Engagement stünden viele zentrale Aufgaben der Organisation vor erheblichen Herausforderungen.






