08 February 2026, 14:47

Leverkusens Champions-League-Traum wankt nach schwacher Gladbach-Pleite

Eine Gruppe junger Menschen in Fußballtrikots steht auf einem Fußballfeld und klatscht feiernd mit einer "Ligue 1"-Plakette im Hintergrund.

Leverkusens Champions-League-Traum wankt nach schwacher Gladbach-Pleite

Bayer Leverkusens Champions-League-Träume erlitten einen Dämpfer nach einem enttäuschenden 1:1 gegen den abstiegsbedrohten Borussia Mönchengladbach. Trainer Kasper Hjulmand gab offen seine Frustration zu und bezeichnete die Leistung als eine der schwächsten seines Teams in den letzten Monaten.

Das Ergebnis ließ Leverkusen auf dem sechsten Platz zurückfallen – mit deutlichem Abstand zu den Spitzenplätzen der Bundesliga.

Beim Spiel am 7. Februar 2026 verpasste es die Werkself, gegen die in der Tabelle auf Platz 12 stehenden Gladbacher zu punkten. Mit nur 21 Punkten aus 20 Spielen hatte Mönchengladbach in dieser Saison lediglich fünf Siege eingefahren – im Vergleich zu Leverkusens elf Erfolgen. Dennoch hielt die Heimmannschaft stand und verweigerte den Gästen den dringend benötigten Dreier im Rennen um die europäischen Startplätze.

Hjulmand, sichtbar verärgert, räumte später ein, dass er schon lange nicht mehr so wütend gewesen sei. Er kritisierte seine Spieler für mangelnde Entschlossenheit und Schärfe. Sportdirektor Simon Rolfes verteidigte jedoch die Mentalität und die grundsätzliche Qualität des Teams. Er verwies auf die starke jüngste Form – vier Siege in den letzten fünf Spielen – bevor der Rückschlag in Gladbach kam.

Rolfes führte zudem den straffen Spielplan als Grund für die schwankenden Leistungen an. Die Neuzugänge vom Sommer bräuchten seiner Meinung nach noch Zeit, um sich vollständig einzuspielen. Gleichzeitig machte er klar, dass weitere Steigerungen in den kommenden Wochen unverzichtbar seien – besonders, da die Champions-League-Plätze immer weiter in die Ferne rücken.

Das Remis lässt Leverkusen auf Rang sechs zurückfallen, sieben Punkte hinter dem zweitplatzierten Dortmund. Sowohl die Tordifferenz als auch die Punktausbeute pro Spiel hinken mittlerweile hinter denen mehrerer Konkurrenten her. Mit der entscheidenden Phase der Saison im Gang steht Hjulmands Mannschaft nun unter Druck, aus der Frustration Ergebnisse zu machen.