Leverkusens enttäuschender Champions-League-Start trotz Kofanes Rekordtor
Ladislaus DowergLeverkusens enttäuschender Champions-League-Start trotz Kofanes Rekordtor
Bayer Leverkusen trennt sich 1:1 gegen PSV Eindhoven im Champions-League-Auftakt – ein enttäuschender Start für Trainer Kasper Hjulmand
Der 19-jährige Christian Kofane schrieb Geschichte, als er zum jüngsten Torschützen Leverkusens in der Champions League avancierte. Der Teenager stand für den verletzten Stürmer Patrik Schick in der Startelf und traf früh. Neben Kofane rückte auch Robert Andrich verletzungsbedingt nicht ins Team – zwei erzwungene Änderungen für die Werkself.
Die Hausherren dominierten die erste Halbzeit mit sieben Torabschlüssen gegenüber nur einem der Gäste aus Eindhoven. Doch der Ausbau der Führung gelang nicht. Kurz vor der Pause fand PSV zunehmend ins Spiel und drehte den Schwung zu ihren Gunsten.
Ismael Saibari glich in der 72. Minute zum 1:1 aus und machte damit Kofanes Führungstreffer zunichte. Trotz Überlegenheit in Ballbesitz und Torchancen vermochte Leverkusen die Partie nicht mehr für sich zu entscheiden. Nach dem Spiel zeigte sich Linksverteidiger Alejandro Grimaldo enttäuscht vom Ergebnis, betonte jedoch das Vertrauen in die weitere Entwicklung des Teams.
Mit dem Remis bleibt Hjulmand nach seinem Amtsantritt nun bereits zwei Spiele in Folge ohne Sieg. Für Leverkusen bedeutet das Ergebnis einen Punkt aus dem Saisonauftakt in der Königsklasse. Kofanes Tor bleibt ein Lichtblick, doch defensive Unachtsamkeiten und verpasste Chancen kosteten am Ende den Sieg. Nun gilt es für die Mannschaft, im nächsten Spiel aus der Spielkontrolle auch die nötigen drei Punkte zu machen.






