01 February 2026, 08:21

Leverkusens späte Wende: 3:1 gegen Eintracht Frankfurt trotz Kritik von Andrich

Drei Fussballspieler umarmen sich auf dem Boden beim Feiern eines Tors, mit jubelnder Menge und schwenkenden Fahnen im Hintergrund, dargestellt in Schwarz-Weiss.

"Noch nicht zufriedenstellend": Andrich selbstkritisch nach Sieg - Leverkusens späte Wende: 3:1 gegen Eintracht Frankfurt trotz Kritik von Andrich

Bayer Leverkusen meldet sich mit drei Bundesliga-Siegen in Folge zurück – darunter ein hart erkämpfter 3:1-Erfolg gegen Eintracht Frankfurt am 31. Januar 2026. Die verbesserte Durchhaltevermögen in der zweiten Halbzeit markiert eine Wende nach früheren Schwächephasen, auch wenn Mannschaftskapitän Robert Andrich die Leistung seiner Mannschaft kritisch sieht. Die nächste Herausforderung wartet bereits am Dienstag im DFB-Pokal gegen den FC St. Pauli (Anpfiff um 20:45 Uhr MEZ, live auf ZDF und Sky).

Das Spiel gegen Frankfurt begann mit einer klaren 2:0-Führung der Leverkusener zur Pause. Doch die Gäste kämpften sich zurück und hielten die Partie auch nach einer Roten Karte in der 70. Minute spannend. Die Hausherren mussten bis in die Nachspielzeit (90.+3) warten, ehe ein Konter den Sieg sicherte – ein Zeichen für bessere Nervenstärke in den Schlussminuten als in früheren Partien.

Schon früh im Spiel war Andrich in eine umstrittene Szene verwickelt, als er mit Frankfurts Stürmer Arnaud Kalimuendo zusammenstieß. Schiedsrichter Robert Schröder prüfte die Situation per Video, blieb aber bei seiner Entscheidung, keinen Elfmeter zu geben. Andrich räumte später ein, dass er an Stelle des Unparteiischen möglicherweise auf den Punkt gezeigt hätte.

Trotz des Erfolgs zeigte sich der Kapitän unzufrieden: Leverkusen hätte – besonders mit dem numerischen Vorteil in den letzten 20 Minuten – dominanter auftreten müssen. Trainer Hjulmand lobte zwar die gesteigerte Kontrolle in der ersten Halbzeit, betonte aber, dass die Mannschaft weiter an sich arbeiten müsse.

Abseits des Platzes gibt es Unsicherheit um Mittelfeldspieler Ibrahim Maza, der vor dem anstehenden Pokalspiel mit leichten Knieproblemen zu kämpfen hat.

Der Sieg verlängert Leverkusens ungeschlagene Serie auf drei Spiele und beendet eine vorherige Negativserie von drei Niederlagen in Folge. Die Fähigkeit, Frankfurts Druck standzuhalten und spät zu kontern, unterstreicht die wachsende mentale Stärke. Nun richtet sich der Fokus auf das DFB-Pokal-Duell mit dem FC St. Pauli, wo die Werkself diese positive Dynamik mitnehmen will.