Lukas Kwasniok steht beim 1. FC Köln vor dem Aus – die Geduld der Führung ist aufgebraucht
Eva-Maria TrübLukas Kwasniok steht beim 1. FC Köln vor dem Aus – die Geduld der Führung ist aufgebraucht
Der Druck auf den Trainer des 1. FC Köln, Lukas Kwasniok, wächst nach einer Serie schwacher Ergebnisse. Das jüngste Unentschieden gegen Borussia Mönchengladbach ließ die Mannschaft knapp über der Abstiegszone schweben. Sportdirektor Thomas Kessler hat sich bisher geweigert, den umstrittenen Coach öffentlich zu unterstützen.
Kwasniok übernahm den Posten in Köln im Sommer 2025, nachdem er vom SC Paderborn gekommen war, wo er den Verein auf den sechsten Platz in der 2. Bundesliga geführt hatte. Seine erste Saison in Köln begann vielversprechend: Im März 2026 lag das Team auf Platz drei und hatte realistische Aufstiegschancen. Doch die jüngsten Leistungen ließen die Mannschaft in der Tabelle abstürzen.
Eine sieglose Serie von sieben Spielen hat den FC Köln nun auf den 15. Platz gedrängt – nur ein Punkt trennt die Mannschaft vom Relegationsplatz. Auf die Frage nach Kwasnioks Zukunft erklärte Kessler, er werde "eine Nacht darüber schlafen" und die Lage am Wochenende bewerten. Auffällig war, dass der Sportdirektor dem Trainer nach der verpassten Chance im Derby nicht seine volle Rückendeckung gab.
Kwasniok selbst gibt sich jedoch kämpferisch. Er kündigte an, er werde "wie ein Besessener" um seinen Job kämpfen, und betonte, er glaube weiterhin daran, die Wende schaffen zu können. Doch nach dem Sieg des FC St. Pauli gegen den SC Freiburg könnte Köln bald noch tiefer in die Abstiegsgefahr rutschen.
Die nächsten Spiele des FC Köln werden vermutlich über Kwasnioks Schicksal entscheiden. Sollte die Formkurve weiter nach unten zeigen, droht dem Verein der Abstiegsrelegationsplatz. Vorerst bleibt seine Zukunft ungewiss – das Schweigen der Vereinsführung spricht Bände.






