05 June 2026, 10:39

Lünen diskutiert Sozialjahr für Babyboomer als Antwort auf Fachkräftemangel

Pflichtjahr im sozialen Bereich für Babyboomer: Thema beim 'Politischen Tisch für Frauen'

Lünen diskutiert Sozialjahr für Babyboomer als Antwort auf Fachkräftemangel

Nächster „Frauenpolitischer Tisch“ in Lünen: Sozialjahr für Babyboomer als Lösung für Fachkräftemangel?

Beim nächsten Treffen des „Frauenpolitischen Tisches“ in Lünen steht ein innovatives Konzept auf der Agenda: ein freiwilliges Sozialjahr für Babyboomer. Die Initiatorinnen erhoffen sich davon eine Entlastung des akuten Personalmangels in Pflege und Bildung – durch den Einsatz engagierter Senioren im Ruhestand. Politisch interessierte Frauen sind eingeladen, über Chancen und Herausforderungen des Vorhabens zu diskutieren.

Die Veranstaltung findet am Dienstag, 7. Oktober, um 17 Uhr im Mitmach.RAUM (Marktstraße 2a) statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, alle interessierten Frauen sind willkommen. Heike Tatsch, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Lünen, erwartet eine lebhafte Debatte über Stärken und Schwächen des Vorschlags.

Babyboomer als Ressource gegen Fachkräftemangel Die Idee: Ältere Jahrgänge, die nun in Rente gehen, könnten ihr Wissen und ihre Erfahrung in Bereiche einbringen, die dringend Personal suchen – etwa in der Kinderbetreuung, Altenpflege oder im Bildungssektor. Tatsch rechnet damit, dass die Teilnehmerinnen sowohl praktische Vorteile als auch mögliche Hürden bei der Umsetzung des Modells beleuchten werden.

Für Rückfragen steht Heike Tatsch persönlich zur Verfügung. Der „Frauenpolitische Tisch“ bietet regelmäßig Frauen aus der Region eine Plattform, um aktuelle Themen zu erörtern, Ideen auszutauschen und sich gesellschaftlich einzubringen.

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Fokus auf das Sozialjahr für Senioren Beim Treffen am 7. Oktober geht es ausschließlich um das geplante Engagementprogramm für ältere Erwachsene. Die Teilnehmerinnen werden analysieren, wie das Modell lokale Dienstleistungen verändern könnte – und ob es eine tragfähige Lösung darstellt. Die Ergebnisse könnten künftige Diskussionen über Personalstrategien in Lünen prägen.

Quelle