LVM Versicherung setzte auf Homeoffice – schon vor 30 Jahren
LVM Versicherung bietet flexible Homeoffice-Lösungen schon lange an – weit bevor Remote-Arbeit zum Standard wurde. Bereits 1995 testete das Unternehmen das Konzept am Standort Kolde-Ring in Münster, um Engpässe bei Büroflächen zu überwinden. Heute profitieren über 2.500 Mitarbeiter von flexiblen Arbeitsmodellen – inklusive der Möglichkeit, bis zu zwei Wochen pro Jahr aus dem Ausland zu arbeiten.
Das Projekt startete 1995 als Pilotversuch mit nur 35 Teilnehmern, die ihre Zeit zwischen Homeoffice und Büro aufteilten. Damals gab es jedoch noch technische Hürden, vor allem bei der Telefonverbindung. Um diese zu meistern, entwickelte die LVM in den mittleren 1990er-Jahren ein eigenes sicheres System: das LVM-Agentur-System (LAS). Damit konnten Mitarbeiter von extern auf Daten zugreifen – ohne Sicherheitsrisiken.
Anfangs stieß die Idee auf Skepsis. Doch mit der Zeit bewährte sich das Modell und prägte sogar spätere Tarifverträge. Heute haben die Beschäftigten verschiedene Optionen: Sie können bis zu 60 Prozent im Homeoffice arbeiten oder in Vollzeit am LVM-Campus präsent sein. Die Flexibilität ist mittlerweile ein zentraler Faktor für die Zufriedenheit der Belegschaft und hilft dem Unternehmen, Fachkräfte zu gewinnen.
Die Regelung geht sogar über Deutschland hinaus: Mitarbeiter dürfen bis zu zwei Wochen pro Jahr aus dem Ausland arbeiten – eine weitere Stufe der Flexibilität.
Dank der frühen Einführung von Remote-Arbeit hebt sich die LVM als Arbeitgeber ab. Das über Jahrzehnte verfeinerte System ermöglicht heute Tausenden Mitarbeitern sichere und anpassungsfähige Arbeitsbedingungen. Der Ansatz des Unternehmens prägt weiterhin moderne Arbeitsplatzkonzepte und sorgt für hohe Mitarbeiterzufriedenheit.






