11 January 2026, 20:36

Mainzer Karnevalslegende feiert 2027 ihr großartiges Comeback mit neuem Schwung

Eine große Menschenmenge sitzt an Tischen unter einem Zelt, einige tragen Mützen und andere halten Teller mit Essen, mit Bäumen im Hintergrund und dekorativen Gegenständen, die von der Decke hängen.

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Die Allerscheenste, bekannt für ihren scharfen Humor und lebendige Sitzungen, kehrt 2027 unter neuer Führung zurück. Nach einer zweijährigen Pause plant die Gruppe, ihre Tradition mit frischem Elan und einem neuen Vorsitzenden wiederzubeleben.

Die Allerscheenste wurde 1986 von einer eng verbundenen Gruppe Mainzer Bürger gegründet. Sie wählten einen Clown als ihr Symbol und machten sich mit frechen, unzensierten Reden in der Augustinerstraße einen Namen. Mit der Zeit wurden ihre Sitzungen berühmt für schlagfertige Spötteleien über lokale Eigenheiten und eine lockere, ungezwungene Atmosphäre.

Fast vier Jahrzehnte lang blühte die Gesellschaft auf und führte 1996 sogar den Aller-Allerscheenste-Preis ein, eine jährliche Auszeichnung für herausragende Persönlichkeiten des Mainzer Karnevals. Die Mitgliedschaft blieb erschwinglich – die Beiträge lagen bei nur 1,11 Euro pro Monat –, und alle drei Wochen traf man sich im Augustinerkeller in der Altstadt. Doch bis 2025 mehrten sich die Herausforderungen: Ein Rückgang aktiver Mitglieder, insbesondere solcher, die bereit waren, auf die Bühne zu gehen, führte zur vorübergehenden Einstellung der Sitzungen. 2026 fanden keine Veranstaltungen statt, was Sorgen um die Zukunft der Gesellschaft aufkommen ließ.

Nun stehen unter dem neuen Vorsitzenden Holger Bartz die Zeichen auf Neuanfang: Für 2027 sind die Vorbereitungen zur Wiederbelebung der Aktivitäten in vollem Gange. Bartz betont das Festhalten am traditionellen Kneipenkarneval und die langjährige Regel, dass die Teilnahme nicht der Gewinnmaximierung dienen darf.

Die Allerscheenste wird ihre Sitzungen 2027 mit neuem Fokus auf lokalen Humor und Gemeinschaft wiederaufnehmen. Mit dem Comeback soll der typische Witz und die lebhaften Debatten der Gruppe zurückkehren. Unter Bartz’ Führung hofft man, neue Mitglieder zu gewinnen und den Platz der Gesellschaft in der Mainzer Karnevalstradition langfristig zu sichern.