22 February 2026, 16:38

Mann verliert Erspartes durch KI-Betrug mit Deepfake-Videos und falscher Handelsplattform

Ein Plakat mit Text und Logo, auf dem steht: "Wenn Unternehmen versteckte Gebühren in Familienrechnungen einführen, können sie monatlich Hunderte von Dollar aus ihren Taschen ziehen."

Mann verliert Erspartes durch KI-Betrug mit Deepfake-Videos und falscher Handelsplattform

Ein Mann aus Lippe hat sein gesamtes Erspartes verloren, nachdem er auf einen Online-Investitionsbetrug hereingefallen ist. Die Betrüger nutzten eine gefälschte Handelsplattform und mit KI erstellte Deepfake-Videos, um seriös zu wirken. Sein Verlust beläuft sich mittlerweile auf mehrere Zehntausend Euro.

Das Opfer stieß zunächst über Werbeanzeigen mit Deepfake-Videos auf den Betrug. Die Clips ließen die Plattform vertrauenswürdig erscheinen. Nach der Registrierung forderten die Betrüger wiederholt Gebühren von ihm.

Anschließend überredeten sie den Mann, einen Kredit aufzunehmen, um weitere Gelder einzuzahlen. Statt Auszahlungen wiesen ihn die Kriminellen an, das Geld auf Kryptowährungsbörsen zu überweisen. Schließlich verlor er sein gesamtes Erspartes und blieb mit Kreditschulden zurück.

Die Behörden warnen, dass Vorabgebühren ein Warnsignal für Investitionsplattformen sind. Wer eine Plattform verdächtig findet, sollte umgehend die Polizei kontaktieren. Auch eine Überprüfung der Anbieter bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) kann helfen, solche Betrugsmaschen zu vermeiden.

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Der Fall zeigt, wie Betrüger zunehmend KI und gefälschte Plattformen für Finanzbetrug einsetzen. Opfer, die Kredite aufnehmen, erleiden oft noch größere finanzielle Schäden. BaFin und Polizei raten zur Vorsicht bei unerbetenen Anlageangeboten.