16 December 2025, 00:33

Marl beschleunigt Projekte durch vereinfachte Auftragsvergabe ab 2026

Luftaufnahme einer Stadt mit Gebäuden, einem Fluss, einem Metallzaun im Vordergrund und Text unten.

Marl beschleunigt Projekte durch vereinfachte Auftragsvergabe ab 2026

Neues Gesetz vereinfacht Beschaffung für die Stadtverwaltung

Ab dem 1. Januar 2026 tritt in Nordrhein-Westfalen eine grundlegende Reform des Vergaberechts in Kraft. Die Stadt Marl will die neuen Spielräume nutzen, um Beschaffungsvorgänge und damit Projekte zu beschleunigen. Künftig kann die Verwaltung Aufträge bis zu einem Wert von 25.000 Euro ohne das bisher erforderliche Vergabeverfahren vergeben. Die entsprechende Satzung wurde in der zweiten Ratssitzung beschlossen.

15. Dezember 2025

Schlagwörter: Finanzen, Wirtschaft

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Der Stadtrat von Marl hat neue Vergaberegeln auf den Weg gebracht, um Bürokratie abzubauen und lokale Vorhaben zu beschleunigen. Die in einer aktuellen Sitzung beschlossenen Änderungen ermöglichen es der Verwaltung, kleinere Aufträge ohne aufwendige Ausschreibungsverfahren zu vergeben. Laut Angaben der Stadt könnte sich dadurch die Zahl der notwendigen Vergabeverfahren urlaub (halbe).

In seiner zweiten Sitzung billigte der Rat eine Satzung, die die Schwelle für die direkte Auftragsvergabe anhebt. Ab sofort darf die Marlener Verwaltung Aufträge im Wert von bis zu 25.000 Euro ohne Wettbewerbsverfahren vergeben. Bürgermeister Thomas Terhorst bezeichnete die Anpassung als "wichtigen Schritt zur Entlastung von überflüssiger Bürokratie".

Die neuen Vergaberegeln treten Anfang 2026 parallel zu den landesweiten Rechtsänderungen in Nordrhein-Westfalen in Kraft. Die Stadtverwaltung erwartet dadurch schnellere Projektumsetzungen und geringere Verwaltungskosten. Zudem sollen in den kommenden Monaten Mittel für Jugendangebote und ehrenamtliche Initiativen fließen. Auch der Fachbeirat Inklusion nimmt unter der Leitung von Tanja Laerbusch seine Arbeit auf.