28 March 2026, 16:17

Marlin Klein: Vom deutschen Teenager zum NFL-Draft-Hoffnungsträger 2026

Gruppe von Männern in Football-Uniformen auf einem Feld mit einer unscharfen Menge, Anzeigetafel und Himmel im Hintergrund.

Marlin Klein: Vom deutschen Teenager zum NFL-Draft-Hoffnungsträger 2026

Marlin Klein hat sich als größtes deutsches Talent für den NFL-Draft 2026 hervorgetan. Experten sagen voraus, dass er zwischen der fünften und siebten Runde ausgewählt werden könnte. Sein Weg – vom 15-Jährigen, der seine Heimat verlässt, bis zum Auffallen beim NFL Combine – hat bereits das Interesse mehrerer Teams geweckt.

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Mit 15 verließ Klein Deutschland, um seinen NFL-Traum zu verfolgen. Trotz begrenzter Einsatzzeiten in seinen ersten beiden Jahren an der University of Michigan blieb er – dem Rat seiner Eltern folgend, das Begonnene auch zu Ende zu bringen. Seine Beharrlichkeit zahlte sich aus: Später gewann er mit dem Team die Meisterschaft und wurde sogar zum Mannschaftskapitän ernannt.

Beim NFL Combine präsentierte sich Klein als Top-Talent. Er beschreibt sich selbst als körperbetonter als die meisten Spieler, ohne Respekt vor irgendwelchen Gegnern. Seine Einstellung dreht sich darum, Rivalen aus ihrer Komfortzone zu drängen und sie in Kraft und Schnelligkeit zu übertrumpfen.

Scouts und Analysten haben ihn längst auf dem Schirm. Julius Welschof, ein renommierter Beobachter, ist überzeugt, dass Klein gute Chancen hat, sich in der NFL zu etablieren. Teams wie die Philadelphia Eagles, Cincinnati Bengals, Detroit Lions, Houston Texans und Arizona Cardinals haben bereits vielversprechende Gespräche mit ihm geführt.

Sollte er gedraftet werden, würde Klein einer kleinen, aber wachsenden Gruppe deutscher NFL-Spieler beitreten. Historisch gesehen wurden etwa 20 bis 25 Deutsche ausgewählt, wobei vor allem Kicker und Punter die frühen Jahrgänge dominierten. Aktuell zeichnet sich ein Trend ab, bei dem vermehrt Linebacker und Defensive Ends nachrücken – doch Spezialisten führen nach wie vor die Statistik an.

Kleins Weg vom jungen Athleten, der seine Heimat verlässt, bis zum Draft-Kandidaten spiegelt seinen unerschütterlichen Willen wider. Seine körperliche Präsenz und Führungsqualitäten in Michigan haben ihn herausgehoben. Wird er ausgewählt, könnte er einer der wenigen Deutschen werden, die in der NFL über die klassischen Spezialisten-Rollen hinaus Fuß fassen.

Quelle