Mediahuis übernimmt *Aachener Zeitung* – neues Design, gleicher Lokalbezug
Eva-Maria TrübMediahuis übernimmt *Aachener Zeitung* – neues Design, gleicher Lokalbezug
Mediahuis übernimmt vollständige Kontrolle über die Aachener Zeitung
Nach dem Erwerb der verbleibenden 30 Prozent im Januar 2024 hat der Medienkonzern Mediahuis die volle Kontrolle über die Aachener Zeitung übernommen. Der Verlag führt nun Modernisierungen ein, ohne dabei den lokalen Fokus der Zeitung zu vernachlässigen. Die personelle Besetzung und die Berichterstattung in den Kreisen Aachen, Düren und Heinsberg bleiben unverändert.
Die Zeitung wechselt zu einem kompakteren Nordisch-Tabloid-Format und reduziert ihren Umfang auf 48 Seiten. Trotz der kleineren Größe wird kein Inhalt gestrichen; stattdessen wird das Layout überarbeitet, um die Lesbarkeit zu verbessern. Jede der drei Regionalausgaben – Aachen-Stadt, Düren und Heinsberg – behält ihren eigenen lokalen Teil, ergänzt durch ausgewählte Beiträge aus den Nachbarregionen.
Auch das Corporate Design wird vereinfacht: Alle Printausgaben tragen künftig den Haupttitel Aachener Zeitung, während die bisherigen Lokalbezeichnungen wie Dürener Zeitung und Heinsberger Zeitung als Untertitel erscheinen. Mediahuis betont, dass die Änderungen darauf abzielen, Druck und Logistik zu optimieren. Die eingesparten Kosten sollen in die Steigerung der journalistischen Qualität fließen. Die bestehenden Redakteure bleiben in ihren angestammten Regionen tätig, sodass die lokale Berichterstattung nicht eingeschränkt wird. Der Verlag versichert, dass die Umstrukturierung modernen Lesegewohnheiten Rechnung trägt, ohne das langjährige Engagement für die Region aufzugeben.
Die überarbeitete Aachener Zeitung erscheint mit einem frischen Design und einem effizienteren Produktionsprozess. Leser in allen drei Kreisen erhalten weiterhin ihre gewohnten Lokalnachrichten – nun in einem leserfreundlicheren und schlankeren Format. Die Änderungen folgen auf die vollständige Übernahme durch Mediahuis und dessen Zusagen, in die Zukunft des Printjournalismus zu investieren.