08 February 2026, 18:38

Messerattacke in Krefeld: Mitarbeiter gesteht 26-fachen Mord an Filialleiterin

Ein Plakat mit einem entschlossenen Individuum in einem Anzug, mit fettgedrucktem Text "Der Bostoner Sklavenaufstand, Prozess gegen Anthony Burns" in schwarzer Schrift auf einem weißen Rand.

Mord in Modekette: Mitarbeiter gesteht - Messerattacke in Krefeld: Mitarbeiter gesteht 26-fachen Mord an Filialleiterin

Ein 25-jähriger Mitarbeiter hat gestanden, eine Filialleiterin in einem New Yorker Modegeschäft in Krefeld 26-mal erstochen zu haben. Die Tat ereignete sich im Büro der 41-jährigen Managerin, die ihren Verletzungen erlag. Die Polizei nahm den Verdächtigen kurz nach dem Vorfall unter Mordverdacht fest.

Das Unternehmen bezeichnete die Bluttat inzwischen als "erschütternden Akt der Gewalt". Die Ermittlungsbehörden prüfen nun den geistigen Zustand des Angestellten zum Zeitpunkt der Tat.

Der Beschuldigte, ein afghanischer Staatsbürger, war erst seit drei Monaten auf Minijob-Basis in der Filiale beschäftigt und verdiente vor dem Angriff 13,50 Euro pro Stunde. Bei seiner Vernehmung räumte er die Messerattacke ein und behauptete, nach monatelangen Schikanen durch die Vorgesetzte gehandelt zu haben.

Ein gerichtlich bestellter Psychiatrie-Gutachter stellte später fest, dass der Mitarbeiter an einer schweren psychischen Erkrankung litt. Den Erkenntnissen zufolge war er zum Zeitpunkt der Tat vermutlich nicht schuldfähig. Die Staatsanwaltschaft strebt daher keine Haftstrafe an, sondern ein Verfahren zur Unterbringung in der Sicherungsverwahrung.

Im Falle einer Verurteilung droht dem Mann die unbegrenzte Einweisung in eine geschlossene psychiatrische Einrichtung. New Yorker hat unterdessen öffentlich keine Änderungen bei Sicherheitsvorkehrungen, Mitarbeiterbetreuung oder Gewaltpräventionsmaßnahmen in seinen Filialen seit dem Vorfall bekannt gegeben.

Der Fall hängt nun maßgeblich von der psychiatrischen Begutachtung ab, die nahelegt, dass die psychische Verfassung des Angestellten eine zentrale Rolle bei der Tat spielte. Die gerichtlichen Verfahren werden entscheiden, ob er in eine langfristige psychiatrische Behandlung kommt.

Das Unternehmen hat sich bisher nicht zu möglichen Reformen am Arbeitsplatz nach dem tödlichen Messerangriff geäußert.