23 December 2025, 04:38

Millionen-Topf für die Sanierung von Sportstätten

Ein Stadion mit Flutlicht, Eisengittern, Zuschauern, stehenden Personen, Werbetafeln, Anzeigetafeln, Überwachungskameras, Fahnen und Dekorationen.

Millionen-Topf für die Sanierung von Sportstätten

Millionen-Förderprogramm für die Sanierung von Sportanlagen

Teaser: Das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ unterstützt Vorhaben von Städten und Gemeinden für Sportanlagen mit besonderer regionaler oder überregionaler Bedeutung. Für den Zeitraum 2025/2026 stehen Bundesmittel in Höhe von 333 Millionen Euro zur Verfügung.

19. Dezember 2025

Schlagwörter: Finanzen, Wirtschaft, Sport

Artikel: Ein Bundesförderprogramm bietet Städten und Gemeinden finanzielle Unterstützung für die Modernisierung ihrer Sportanlagen. Im Rahmen der Initiative „Sanierung kommunaler Sportstätten“ werden für die Jahre 2025/2026 insgesamt 333 Millionen Euro bereitgestellt. Um Fördergelder zu erhalten, müssen die Kommunen ihre Projektanträge bis zum 15. Januar 2026 digital einreichen.

Gefördert werden Sportstätten mit regionaler oder überregionaler Bedeutung. Die Mittel stammen aus dem Sondervermögen „Infrastruktur und Klimaneutralität“; der Bund übernimmt dabei bis zu 75 Prozent der Kosten für finanziell schwächere Gemeinden. Die genehmigten Projekte müssen bis Ende 2031 abgeschlossen sein.

In Marl haben bereits mehrere Vereine Anträge eingereicht. Dazu gehören die Sanierung der Sportanlage der Willy-Brandt-Schule, der Austausch des Kunstrasens beim FC Marl sowie die Reparatur der Beckenköpfe im Guido-Heiland-Bad. Zudem sind die Modernisierung des Bürgerbads Hüls, der Ausbau der Sportanlage Loekamp und ein neuer Übungsraum für die DLRG geplant. Die Kommunen müssen sich jedoch mit Eigenmitteln an den Kosten beteiligen. Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) prüft alle digital eingereichten Anträge vor dem Stichtag.

Ziel der Förderung ist die Verbesserung der Sportinfrastruktur in ganz Deutschland. Ausgewählte Projekte erhalten finanzielle Unterstützung, doch die Kommunen müssen einen Teil der Kosten selbst tragen. Die Sanierungen und Modernisierungen müssen innerhalb der nächsten sechs Jahre abgeschlossen werden.