16 April 2026, 02:18

Mindestlohn steigt 2026 auf 13,90 Euro – was das für Arbeitnehmer und Unternehmen bedeutet

Plakat mit Dollar-Scheingrafik und Text 'Es ist Zeit, Lohnlücken zu schließen, Männer machen den ganzen Dollar' für Lohngleichheit.

Mindestlohn steigt 2026 auf 13,90 Euro – was das für Arbeitnehmer und Unternehmen bedeutet

Mindestlohn in Deutschland steigt bis 2026 auf 13,90 Euro

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In den kommenden Jahren wird der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland weiter steigen und bis 2026 auf 13,90 Euro klettern. Die Erhöhung ist Teil einer Reihe von Anpassungen, seit der Mindestlohn 2015 erstmals eingeführt wurde. Unternehmen und Arbeitnehmer bereiten sich nun auf die finanziellen Auswirkungen der Veränderung vor.

Als der gesetzliche Mindestlohn 2015 eingeführt wurde, lag er bei 8,50 Euro. 2022 stieg er auf 12 Euro und beträgt derzeit 12,82 Euro. Weitere Erhöhungen sind bereits geplant: Ab dem 1. Januar 2026 gilt ein Mindestlohn von 13,90 Euro, 2027 soll er dann auf 14,60 Euro steigen.

Bis zu 6,6 Millionen Arbeitnehmer könnten von der nächsten Erhöhung 2025 profitieren. Doch Unternehmen warnen, dass steigende Lohnkosten zu höheren Preisen führen werden. Eine Friseurin in Lünen plant beispielsweise, die Servicegebühren um 4 bis 6 Prozent zu erhöhen, um die Mehrkosten auszugleichen. Der Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks bezeichnete die Anpassung hingegen als "ausgewogen und verkraftbar".

Studien zufolge kann eine Erhöhung des Mindestlohns um 10 Prozent die Verbraucherpreise um 6,8 bis 7,8 Prozent steigen lassen. Die aktuelle Anhebung setzt den Trend eines schrittweisen Lohnwachstums fort, das vor allem Geringverdiener unterstützen soll.

Der Mindestlohn wird 2026 auf 13,90 Euro steigen und im Jahr darauf auf 14,60 Euro. Arbeitgeber in Branchen wie dem Friseurhandwerk passen bereits ihre Preise an, um die höheren Personalkosten zu bewältigen. Die Veränderungen werden sich auf Millionen Arbeitnehmer und Verbraucher im ganzen Land auswirken.

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