Mönchengladbach bekommt 2024 seine siebte Gesamtschule – Start im Provisorium
Eva-Maria TrübMönchengladbach bekommt 2024 seine siebte Gesamtschule – Start im Provisorium
In Mönchengladbach soll im kommenden Schuljahr die siebte Gesamtschule ihre Pforten öffnen – mit einem Gründungsjahrgang von 108 Schülerinnen und Schülern, verteilt auf vier Klassen. Der Unterricht beginnt zunächst in einem provisorischen Gebäude, während die Planungen für den Neubau voranschreiten. Die Stadt zeigt sich begeistert vom zügigen Fortschritt des Projekts.
Erste Entwürfe für den künftigen Schulneubau hat die städtische Gebäudewirtschaft kürzlich dem Ausschuss für kommunale Betriebe und Beschaffung vorgestellt. Das Gebäude soll aus fünf miteinander verbundenen Trakten bestehen, die jeweils über einen eigenen Innenhof verfügen, sowie eine Turnhalle umfassen. Noch in diesem Jahr könnten die Erdarbeiten beginnen – vorausgesetzt, es gibt keine Verzögerungen.
Der Neubau entsteht auf dem westlichen Teil des ehemaligen Sportplatzgeländes. Aufgrund des aufwendigen Untergrunds ist der Umzug aus dem Interimsgebäude in die erste fertiggestellte Bauphase nun für 2029 geplant. Die neue Schule wird moderne Lernumgebungen bieten: offene Flächen, vielfältige Lernzonen und Rückzugsräume, die unterschiedliche Unterrichtskonzepte unterstützen.
Die Arbeiten am provisorischen Schulstandort laufen derweil auf Hochtouren, um einen pünktlichen Start nach den Sommerferien zu gewährleisten. Claudia Schwan-Schmitz, Beigeordnete für technische Angelegenheiten, lobt die bisher erreichten Fortschritte. Auch Christiane Schüssler, Beigeordnete für Bildung, Kultur und Sport, zeigt sich begeistert vom Beginn des Schulbetriebs im Interimsgebäude.
Die ersten Schülerinnen und Schüler werden noch in diesem Herbst im provisorischen Gebäude ihren Unterricht aufnehmen. Der spätere Neubau soll dann flexible und moderne Lernräume bieten. Die Stadt hält am Zeitplan fest: Die erste Bauphase des neuen Schulgebäudes soll 2029 fertiggestellt sein.






