12 June 2026, 20:14

Mönchengladbach investiert 43 Millionen Euro in Wohnbau und Infrastruktur bis 2025

EWMG blickt auf das Geschäftsjahr 2025 zurück        Erfolgreiches Kerngeschäft

Mönchengladbach investiert 43 Millionen Euro in Wohnbau und Infrastruktur bis 2025

Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Mönchengladbach (EWMG) hat für das vergangene Jahr starke finanzielle Ergebnisse gemeldet. Mit einem Jahresüberschuss vor Steuern von rund 7,6 Millionen Euro – darunter eine Dividende von 6,7 Millionen Euro von der NEW – sowie einem operativen Gewinn von etwa einer Million Euro präsentiert sich das Unternehmen wirtschaftlich solide. Gleichzeitig skizzierte die Organisation ehrgeizige Pläne für städtisches Wachstum und Infrastruktur in den kommenden Jahren.

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Der finanzielle Erfolg der EWMG fällt in eine Phase des Wechsels: Dr. Ulrich Schückhaus, der die Geschicke der Gesellschaft seit über 17 Jahren lenkt, geht im Juli in den Ruhestand. Seine letzte Jahrespressekonferenz markierte damit das Ende einer langen und prägenden Amtszeit.

Für 2025 hat die Stadt Investitionen in Höhe von 43,2 Millionen Euro für Bau- und Sanierungsvorhaben bewilligt, wobei der geförderte Wohnungsbau eine zentrale Rolle spielt. Zu den Schlüsselfprojekten zählt die Entwicklung der Maria-Hilf-Terrassen, eines der größten innerstädtischen Wohnbauprojekte mit Wohnhäusern und Reihenhäusern. Weitere bedeutende Investitionen in Höhe von insgesamt zehn Millionen Euro fließen in die Sanierung der Bezirksbibliothek Rheydt und des Bahnhofs Rheydt Zentrum.

Strategische Grundstücksankäufe, darunter die Immobilien Hauptstraße 7–9, Kirchplatz 5 sowie der Parkplatz an der Aachener Straße, schaffen die Grundlage für künftige Schulerweiterungen und Wohnraumprojekte. Nachhaltige Stadtentwicklung steht dabei im Fokus – Claudia Schwan-Schmitz, Beigeordnete für Technische Angelegenheiten und EWMG-Geschäftsführerin, betont deren Bedeutung für die langfristige Stabilität der Stadt.

Ab 2027 entstehen drei neue Wohngebiete – Gartenkamp in Hardt, Voigtshofer Allee in Wickrath und Frankenstraße in Bonnenbroich –, die privaten Bauherren und Investoren offenstehen. Zusätzliche Projekte wie Flipsenpesch und das REME-Baufeld 1 treiben die Entwicklungskosten weiter voran.

Die bewilligten Mittel und strategischen Investitionen werden das städtische Gesicht Mönchengladbachs in den nächsten Jahren prägen. Neue Wohn- und Infrastrukturprojekte sollen nachhaltiges Wachstum und wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit fördern. Im Mittelpunkt bleibt eine integrierte Stadtentwicklung, um zukünftigen Anforderungen gerecht zu werden.

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