Mönchengladbach setzt 2026 auf Nachhaltigkeit und barrierefreie Veranstaltungen mit neuem Inklusions-Siegel
Swantje WeinhageMönchengladbach setzt 2026 auf Nachhaltigkeit und barrierefreie Veranstaltungen mit neuem Inklusions-Siegel
Mönchengladbach steht vor einem ereignisreichen Jahr mit neuen Nachhaltigkeitsmaßnahmen und besserem Zugang zu Informationen. Die städtische Marketingorganisation MGMG hat Pläne vorgestellt, um Abfall zu reduzieren und das Veranstaltungsangebot für die Bürgerinnen und Bürger attraktiver zu gestalten. Dazu gehören Mehrweggeschirr, verbesserte Suchfunktionen und ein stärkerer Fokus auf Inklusion bis 2026.
Die MGMG wird bei allen ihren Veranstaltungen Einwegprodukte durch Mehrweggeschirr ersetzen. Diese Initiative, die in Zusammenarbeit mit Remondis und der BQG umgesetzt wird, soll Müll vermeiden und Ressourcen schonen. Der Schritt folgt der wachsenden Nachfrage nach umweltfreundlicheren Praktiken bei öffentlichen Veranstaltungen.
Auch der Veranstaltungskalender wird aufgewertet. Fast 4.000 Termine waren im vergangenen Jahr gelistet – künftig sollen neue Filterfunktionen die Suche erleichtern, damit die Bürgerinnen und Bürger schneller passende Aktivitäten finden. Ein Highlight ist das BLOOM Future Forum, das am 2. und 3. Juli auf dem Gelände des SMS Campus stattfindet. Die Veranstaltung präsentiert ökologische Innovationen und bringt die „Goldene Blume von Rheydt“ zurück – den ältesten Umweltpreis Deutschlands. Gleichzeitig wird der Europaplatz, eine 4.000 Quadratmeter große Fläche, Schauplatz einer After-Zoch-Party, eines Street-Food-Festivals und eines Flohmarkts sein.
Der Initiativkreis Mönchengladbach startet sein Programm am 24. März mit „Rising Stars meets Corinna e.V.“, bei dem etablierte Namen und Nachwuchstalente gemeinsam auftreten. Zwar wurden für 2023 noch keine Headliner bekannt gegeben, doch die Veranstalter versprechen ein starkes Line-up. Langfristig führt die MGMG ab 2026 ein „Inklusions-Siegel“ ein, das in Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe Mönchengladbach entwickelt wird. Damit sollen Veranstaltungen als vollumfänglich barrierefrei gekennzeichnet werden.
Schon vorher steht am ersten Septemberwochenende ein dichtes Programm an: ein Bobby-Car-Rennen, ein Weinfest, die Altstadt Open Air, ein Flohmarkt und das Schützenfest der Stadt.
Die Veränderungen spiegeln Mönchengladbachs Bestreben wider, Nachhaltigkeit und Barrierefreiheit voranzutreiben. Durch Mehrweggeschirr und das Inklusions-Siegel sollen Veranstaltungen umweltfreundlicher und zugänglicher werden. Mit Tausenden geplanten Aktivitäten erwartet die Stadt, dass die Bürgerinnen und Bürger dank des aktualisierten Kalenders noch leichter teilnehmen können.