07 February 2026, 22:39

Mönchengladbachs Demokratieinitiative kämpft mit Unterschriften gegen AfD-Verbot

Eine Wand mit mutiger, schwarzer Graffiti-Beschriftung "Freiheit und Demokratie" in einem Raum, mit einem Geländer unten und einem Gebäude mit Fenstern im Hintergrund.

Mönchengladbachs Demokratieinitiative kämpft mit Unterschriften gegen AfD-Verbot

Lokale Demokratieinitiative in Mönchengladbach geht gegen die rechtsextreme AfD vor

Der Verein Mönchengladbach für Demokratie und Vielfalt (DeVi) beteiligt sich an einer bundesweiten Kampagne, die ein Verbot der AfD erreichen will. Unterstützer werden ab diesem Wochenende in der Innenstadt Unterschriften sammeln.

Die unter dem Motto "Menschenwürde verteidigen. AfD jetzt verbieten" stehende Aktion zielt darauf ab, bis Juni 100.000 Unterschriften zu sammeln. Bei Erfolg könnte dies ein juristisches Verfahren zur Ächtung der Alternative für Deutschland (AfD) einleiten. DeVi wird ab Samstag, dem 7. Februar, zwischen 10:00 und 13:00 Uhr in der Fußgängerzone Unterschriftentische aufstellen.

Fast 90 zivilgesellschaftliche Gruppen unterstützen die Initiative, darunter 42 mit bundesweiter Ausrichtung. Judith Winterscheid, Vorsitzende von DeVi, begründet das Engagement damit, dass die Politik und das Verhalten der AfD mit den verfassungsmäßigen Werten des Landes unvereinbar seien. Der Verein setzt sich seit Langem gegen antidemokratische Strömungen ein und will den weiteren politischen Aufstieg rechtsextremer Kräfte verhindern.

Der Start der Kampagne in Mönchengladbach ist Teil einer lokalen Mobilisierung innerhalb einer größeren nationalen Bewegung. Die Organisatoren hoffen, dass die Unterschriftenaktion Schwung für einen offiziellen Verbotsantrag bringt.

Die Sammlung beginnt an diesem Samstag in der Mönchengladbacher Innenstadt. Erreicht die Kampagne ihr Ziel von 100.000 Unterschriften, könnten rechtliche Schritte zur Ächtung der AfD folgen. Die Aktion spiegelt den wachsenden zivilgesellschaftlichen Widerstand gegen rechtsextreme Politik in Deutschland wider.