Münster und IHK stärken Berufsausbildung durch gemeinsame Prüfungsstandards
Swantje WeinhageMünster und IHK stärken Berufsausbildung durch gemeinsame Prüfungsstandards
Bezirksregierung Münster und IHK Nord Westfalen vertiefen Zusammenarbeit in der Berufsausbildung
Die Bezirksregierung Münster und die Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen intensivieren ihre Kooperation im Bereich der beruflichen Ausbildung. Ziel der Partnerschaft ist es, die Qualität und Effizienz der Lehrlingsausbildung in der Region zu verbessern. Beide Institutionen haben vereinbart, Ressourcen zu bündeln und Prüfungsverfahren zu standardisieren.
Die IHK Nord Westfalen ist zuständig für die Ausbildung im kaufmännischen und industriellen Bereich, während die Bezirksregierung Münster die berufliche Bildung im öffentlichen Sektor verantwortet. Ihre Zusammenarbeit erstreckt sich nun auch auf die Bereiche Geomatik und Geoinformationstechnologie – Schlüsselfelder für die Digitalisierung.
Vermessungstechniker und Geomatik-Fachkräfte erfassen, verarbeiten und visualisieren raumbezogene Daten, die für den Straßenbau, die Stadtplanung und Navigationssysteme unverzichtbar sind. Um die Ausbildung zu optimieren, bündeln die beiden Einrichtungen nun technische und personelle Kapazitäten.
Ein gemeinsamer Prüfungsausschuss wird künftig alle Auszubildenden im Regierungsbezirk Münster bewerten. Dadurch werden einheitliche Standards sichergestellt. Die Geschäftsstelle des Ausschusses wird bei der Bezirksregierung Münster angesiedelt sein.
Der neue gemeinsame Prüfungsausschuss ersetzt separate Gremien und stärkt die Qualitätsstandards für Auszubildende in der Geoinformationstechnologie und verwandten Bereichen. Die Maßnahme soll die Effizienz und Kontinuität der Ausbildung in der Region weiter verbessern.






