Münsters Integrationsprojekt feiert ersten Geburtstag mit positiver Bilanz
Ladislaus DowergMünsters Integrationsprojekt feiert ersten Geburtstag mit positiver Bilanz
Einjähriges Integrations-Pilotprojekt in Münster feiert ersten Geburtstag
Ein einjähriges Integrationsprojekt in Münster hat sein erstes Jubiläum erreicht. Lokale Behörden und Organisationen arbeiteten Hand in Hand, um Bildungsangebote, Berufsberatung und Sportaktivitäten anzubieten. Das Programm umfasste unter anderem Schulungen zu Rechtsbewusstsein, Fahrradsicherheit und beruflicher Qualifizierung für Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der gesamten Stadt.
Das Projekt vereinte verschiedene Akteure, um ein breites Spektrum an Aktivitäten umzusetzen. Die Polizei Münster und der Deutsche Verkehrssicherheitsrat veranstalteten neun Workshops zur Fahrradsicherheit, die jeweils etwa 15 Personen anzogen. Die Polizei organisierte zudem sieben offene Informationsveranstaltungen zum deutschen Rechtssystem, an denen zwischen 15 und 30 Teilnehmende pro Termin teilnahmen.
Ein zentraler Baustein der Initiative war die Berufsförderung. Die Bundesagentur für Arbeit Ahlen-Münster führte sechs Beratungstermine durch, die insgesamt 125 Interessierte besuchten. Die IHK Nord Westfalen und die Handwerkskammer Münster boten vier Berufsberatungsgespräche an, an denen 74 Personen teilnahmen.
Sport und Gemeinschaftsarbeit standen ebenfalls im Mittelpunkt des Programms. Der SC Preußen Münster und das FANport Münster der Outlaw gGmbH veranstalteten drei Bewegungs- und Werte-Trainings, an denen 42 Menschen mitwirkten. Dieselbe Organisation führte zudem etwa 30 Fußballtrainings und 20 weitere Sportprogramme durch. Darüber hinaus nahm das Fußballteam ZUE Allstars am Grange Cup am 30. August 2025 teil.
Die Bauwerkstatt des Gremmendorfer Zentrumsrats steuerte vier Praxistage mit Workshops bei, an denen täglich rund zwölf Personen teilnahmen.
Zum Jubiläum zogen Regierungspräsident Andreas Bothe und Polizeipäsidentin Alexandra Dorndorf eine positive Bilanz des Projekts. Beide betonten die positiven Effekte der ersten zwölf Monate.
Im ersten Jahr des Pilotprojekts gab es ein vielseitiges Angebot aus Bildungs-, Berufs- und Sportaktivitäten. Über 200 Menschen besuchten die Berufsberatungen, Dutzende weitere nahmen an Rechtsworkshops, Fahrradsicherheitstrainings und Sportprogrammen teil. Die Verantwortlichen werden nun die Ergebnisse auswerten, um die Zukunft der Initiative zu planen.






