Nordturm der Mönchengladbacher Hauptkirche erhält Millionen-Förderung für dringende Sanierung
Eva-Maria TrübNordturm der Mönchengladbacher Hauptkirche erhält Millionen-Förderung für dringende Sanierung
Der Nordturm der historischen Hauptkirche in Mönchengladbach wird bald die lang ersehnte Sanierung erhalten. Die Bundesregierung hat im Rahmen ihres KulturInvest-Programms die Förderung bewilligt und übernimmt damit die Hälfte der Renovierungskosten. Diese Entscheidung sichert die Zukunft eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt.
Das Projekt gewann nach monatelanger Planung und Fürsprache an Fahrt. Jochen Semmler, Vorsitzender des Bauvereins der Evangelischen Hauptkirche Rheydt, setzte sich maßgeblich für die Beschaffung der notwendigen Mittel ein. Auch Kerstin Radomski, CDU-Mitglied im Haushaltsausschuss, spielte eine zentrale Rolle bei der Vorantreibung des Förderantrags.
Das KulturInvest-Programm, das den Erhalt kulturell bedeutender Gebäude zum Ziel hat, stellt rund 1,16 Millionen Euro bereit – das entspricht 50 Prozent der förderfähigen Kosten. Bereits zuvor war der Südturm in das Förderprogramm aufgenommen worden. Mit der neuen Bewilligung können nun auch die Arbeiten am Nordturm beginnen.
Die Sanierung markiert einen wichtigen Schritt zur vollständigen Restaurierung des historischen Bauwerks. Verantwortliche betonten, dass die Erhaltung des Turms seine Bedeutung als prägendes Element der Mönchengladbacher Stadtsilhouette bewahrt.
Die bundesweite Unterstützung ermöglicht es, die Restaurierung des Nordturms ohne Verzögerung voranzutreiben. Die 1,16 Millionen Euro fließen in dringend benötigte Instandsetzungsarbeiten und tragen so dazu bei, das Bauwerk für kommende Generationen zu erhalten. Mit den Bauarbeiten soll in den nächsten Monaten begonnen werden.






