24 December 2025, 18:42

NRW-Finanzministerium meistert 2025 die Grundsteuerreform und digitale Wende

Eine Szene mit Schuppen, Transformatoren, Strommasten mit Kabeln, Zäunen, einer Straßenlaterne, Bäumen und einem bewölkten Himmel.

NRW-Finanzministerium meistert 2025 die Grundsteuerreform und digitale Wende

Das Finanzministerium von Nordrhein-Westfalen verzeichnete 2025 unter der Leitung von Bernhard Bertram bedeutende Fortschritte. Zu den zentralen Erfolgen zählten die erfolgreiche Umsetzung der deutschen Grundsteuerreform sowie eine Reihe digitaler Aufwertungen. Die Maßnahmen sollten die Abläufe modernisieren, die Haushaltsbelastung verringern und die Effizienz in den Kommunalverwaltungen steigern.

Einer der wichtigsten Aufgaben des Jahres war die Einführung der bundesweiten Grundsteuerreform. Die kommunale Steuerabteilung führte differenzierte Bewertungsmaßstäbe ein und verlängerte die Zahlungsfrist vom 15. Februar 2025 auf den 22. April 2025, um den Übergang zu erleichtern. Diese Anpassung verschaffte Grundstückseigentümern zusätzliche Zeit, um sich an die neuen Regelungen anzupassen.

Darüber hinaus überarbeitete das Ministerium die Dienstanweisungen nach §32 der Kommunalhaushalts- und Rechnungsverordnung (KomHVO NRW) vollständig. Die Einführung einer Beherbergungsabgabe brachte zudem dringend benötigte Entlastung für den angespannten Haushalt der Stadt. Die digitale Transformation spielte 2025 eine zentrale Rolle: Das zentrale Finanz- und Rechnungssystem wurde auf die cloudbasierte Plattform Infoma online umgestellt – ein Wechsel, der mit minimalen Störungen verlief und langfristig Kosten sparte. Eine neue Software automatisierte den jährlichen Beteiligungsbericht, reduzierte manuelle Datenverarbeitung und minimierte Übertragungsfehler. Die allgemeine Buchhaltungsabteilung, die zuvor unter Personalmangel litt, soll bis zum Frühjahr 2026 wieder voll einsatzfähig sein.

Für 2026 hat das Ministerium ehrgeizige Pläne: Im Frühjahr startet das Projekt "Digitaler Rechnungsworkflow", das die Bearbeitung eingehender Rechnungen automatisieren soll. Zudem laufen weitere Tests für die Faktura-App, die papierlose ausgehende Rechnungen und Bescheide ermöglicht. Zusätzlich wird das Modul "eAkte“ für die digitale Aktenführung eingeführt, ergänzt durch ein System für elektronische Benachrichtigungen an die Finanzbehörde.

Über Steuer- und Digitalreformen hinaus gründete die Stadt ein neues kommunales Energieunternehmen. Dieses übernimmt künftig die Wärme- und Kälteversorgung für das Industriegelände Zanders – ein Schritt hin zu einer dezentralen Energiewirtschaft.

Die Anstrengungen des Finanzministeriums im Jahr 2025 legten den Grundstein für weitere Modernisierungen. Die Grundsteuerreform, die digitalen Aufwertungen und das neue Energieunternehmen spiegeln den Kurs hin zu mehr Effizienz und Nachhaltigkeit wider. Mit den für 2026 geplanten Vorhaben – darunter die vollständige Digitalisierung der Rechnungsstellung und der Ausbau cloudbasierter Systeme – setzt das Ministerium weiterhin auf Innovation und finanzielle Stabilität.