NRW kämpft für Mutterschutz auch für selbstständige Gründerinnen und Handwerkerinnen
Eva-Maria TrübNRW kämpft für Mutterschutz auch für selbstständige Gründerinnen und Handwerkerinnen
Nordrhein-Westfalen drängt auf gesetzlichen Mutterschutz für selbstständige Frauen
Die Landesregierung hat ihre Forderung erneuert – gestützt durch eine Bundesratsinitiative und eine Machbarkeitsstudie. Derzeit bringen in Deutschland jährlich rund 27.000 selbstständige Frauen Kinder zur Welt, ohne denselben Schutz wie Angestellte zu genießen.
Das Wirtschaftsministerium hat Politiker:innen, Wirtschaftsvertreter:innen und zivilgesellschaftliche Gruppen zusammengebracht, um die Umsetzung der Reformen zu beraten. Wirtschaftsministerin Mona Neubaur (Grüne) betonte, dass eine Schwangerschaft niemals als berufliches Risiko betrachtet werden dürfe. Die Westdeutsche Handwerkskammer (WHKT) hat bereits konkrete Vorschläge vorgelegt, die vom Land gefördert werden.
Kern der WHKT-Idee ist eine einmalige Pauschalzahlung als Lohnersatzleistung während der Mutterschutzzeit. Dies basiert auf einer Machbarkeitsstudie, deren vollständige Ergebnisse im Juli veröffentlicht werden sollen. Nordrhein-Westfalen hat eine breite Allianz geschmiedet, um die Reformen voranzutreiben.
Ziel der Bemühungen ist es, eine Schutzlücke für tausende selbstständige Frauen zu schließen. Die geplante Lohnersatzleistung soll finanzielle Sicherheit während des Mutterschutzes gewährleisten. Endgültige Entscheidungen hängen vom Juli-Bericht und weiteren Beratungen ab.






