03 April 2026, 01:09

NRW-Minister kehren dem Strom den Rücken – warum Diesel wieder gefragt ist

Ein Mann in einer schwarzen Jacke und Mütze sitzt in einem Rollstuhl mit einem großen Motor am Rücken, umgeben von Fahrzeugen auf einer Straße mit Bäumen, Gebäuden und Polen im Hintergrund unter einem klaren blauen Himmel.

E-Auto weg - Finanzminister fährt wieder Diesel - NRW-Minister kehren dem Strom den Rücken – warum Diesel wieder gefragt ist

In der Landesregierung von Nordrhein-Westfalen zeichnet sich ein Wandel bei den Dienstfahrzeugen ab: Immer weniger Minister setzen auf rein elektrische oder hybride Modelle. Kürzlich kehrten zwei hochrangige Vertreter zu Diesel-Fahrzeugen zurück – mit Verweis auf praktische Bedenken wie Reichweite und Langstreckenfahrten.

Finanzminister Marcus Optendrenk tauschte seinen elektrischen BMW i7 gegen einen Audi A8 L 50 TDI Quattro mit Verbrennungsmotor. Der Wechsel folgt auf frühere Probleme mit der begrenzten Reichweite des BMW bei längeren Dienstfahrten. Auch Bauministerin Ina Scharrenbach entschied sich aus ähnlichen Gründen für ein Diesel-Fahrzeug.

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Laut einer aktualisierten Liste der Landesregierung nutzen nur noch sieben Kabinettsmitglieder rein elektrische oder hybride Dienstwagen. Dazu zählen Mona Neubaur, Verena Schäffer, Karl-Josef Laumann, Dorothee Feller, Benjamin Limbach, Oliver Krischer und Silke Gorißen.

Unterdessen bleiben Ministerpräsident Hendrik Wüst und Innenminister Herbert Reul bei gepanzerten Limousinen, die weiterhin ausschließlich mit Verbrennungsmotoren verfügbar sind. Bei mehreren Ministern laufen die Leasingverträge demnächst aus – einige planen, erneut Elektrofahrzeuge zu bestellen, während mindestens ein Ressortchef erneut auf Diesel setzt.

Die jüngsten Änderungen unterstreichen die anhaltenden Herausforderungen bei der Nutzung von Elektroautos für offizielle Langstreckenfahrten. Während einige Minister bei elektrischen oder hybriden Modellen bleiben, sind andere zu Diesel-Fahrzeugen zurückgekehrt. Die Landesregierung hat keine genauen Angaben dazu veröffentlicht, wie viele Kabinettsmitglieder mittlerweile ausschließlich auf Elektro- oder Hybridfahrzeuge setzen und welche Modelle konkret im Einsatz sind.

AKTUALISIERUNG

More NRW Ministers Opt for Diesel Amid Practical Concerns

A broader shift is emerging in NRW's ministerial fleet as two additional CDU officials—Wissenschaftsministerin Ina Brandes and Europaminister Nathanael Liminski—have abandoned electric vehicles for conventional diesel models. This expands the trend beyond previously reported switches by Finanzminister Marcus Optendrenk and Bauministerin Ina Scharrenbach, highlighting shared operational challenges:

  • Ina Brandes cited range limitations for her return to a combustion engine vehicle.
  • Nathanael Liminski also prioritised long-distance reliability over electric alternatives.
  • The CDU faction now dominates this shift, with four ministers reverting to diesel.